Antimon.
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Spanien.
. 0-063
Rosenau.
. 0-150
Harzgerode ....
. 0-235
Ostindien ....
. 0-490
Brandholz ....
. 0-185
Schleiz (strahlig) .
. 0-152
„ (körnig) . .
. 0-040
J. L. Kleinschmidt 1 ) giebt folgende Analysen von Rohantimon(Regnlus, eigentlich Antimonspeise), welches beim Zugutemachen derFahlerze auf der waldbürgerlichen Stephanshütte in Oh er Ungarn gefal-len war:
Antimon
90-77
87-8
86-0
83-5
83-3
85-5
Schwefel
2-00
2-3
2-0
2-5
2-0
2-4
Eisen
—
1-0
Spur
2-0
Spur
1-6
Kobalt 1
f —
0-7
Nickel J
1-50
1-5
1 i-o
0-8
1-2 }
1-5
Kupfer
5-73
7-3
11-0
10-5
13-5
9-0
Der Antimonregulus von Liptö Szt. Miklos 2 ) besteht nach Klet-zinsky (a.) und Hirzel (b.) aus:
a.
b.
Antimon .
. 93-94
98-27
Kupfer . .
Eisen |
. 3-64
0-54
Kobalt /
1-06
0-63
Blei . . .
. 0-73
—
Arsen . .
. 0-67
—
Wismuth .
, —
0-36
Um das Rohantimon zu reinigen, sind folgende Methoden in Anwen-dung gekommen 3 ):
Wöhle r erhitzt 1 Thl. Antimon mit 1 Thln. Natriumsalpeter und1 /~ 1 Thl. Natriumcarbonat zum schwachen Glühen, laugt aus und redu-cirt das Natriumantimoniat mit der halben Gewichtsmenge Weinstein.Meyer empfiehlt für diesen Zweck nur y 4 Thl. Natriumsalpeter und1 / 2 Thl. Natriumcarbonat. Berzelius schmilzt 2 Thle. Antimon mit1 Thl. antimonsaurem Antimonoxyd zusammen. Muspratt empfiehltdas Zusammenschmelzen von 4 Thln. Antimon mit 1 Thl. Braunsteinund wiederholtes Umschmelzen des Regulus mit y 10 Pottasche. R. Wag-ner schlägt ein versuchsweises Umschmelzep mit hydratischem
*) Kleinschmidt, Berg- u. Hiittenm. Ztg. 1866, 80; Wagn. Jahresber.1866, 91. 2 ) Ber. über die Weltausstellung in Paris, Wien 1868, Lief. IX,
115; Wagn. Jahresber. 1868, 153. 8 ) Chem. News 1868, XVIII, 183;
Ding], pol. J. CXCI, 225; Wagn. Jahresber. 1869, 153.
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