Blei.
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zugleich clie als Zwischenprodukt beim Zusammenschmelzen von Bleiund Zink sich bildenden zink- und bleioxydreichen Massen hinzufügt(eintränkt).
Auf dem Oberharz ist der Process jetzt auf Lautentkaler Hütteconcentrirt. Nach einer Analyse des Verfassers bestand der dort ge-wonnene „Zinkschaum“ aus
Blei.9P05
Zink. 5-21
Kupfer .... 3-50
Silber .... 0-238
~TöcT
Da die Erfahrung gelehrt hat, dass Gold und Kupfer sich leichterund daher früher mit Zink legiren , als Silber, so behandelt man dasBlei zuerst mit einer geringeren Menge (0"16 p. C.) Zink, und erhältso einen für sich zu verarbeitenden „Kupferschaum“, in welchem derGoldgehalt sich ganz, der Kupfergehalt grossentheils ansammelt. Ineiner Probe dieses Kupferschaums fand der Verfasser
Blei.89-46
Zink. 5-78
Kupfer .... 4’52
Silber. . . . . 0-243
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Beschaffenheit des Kaufbleies. Das in den Handel kom-mende Blei ist begreiflich niemals chemisch rein; Antimon, Kupfer undEisen fehlen wohl niemals, Zink, Nickel, Wismuth sind oft vorhanden,während der geringe Rückhalt an Silber, welcher meist zwischen 1 Thl.in 200 000 Thln. Blei (0"005 Tausendtheilen) und 1 Thl. in 40 000 Tliln.Blei (0*025 Tausendtheilen) liegt, nicht weiter in Betracht kommt. Esist bekannt, dass die Weichheit des Bleies durch die genannten Elementenamentlich aber durch Antimon, Zink und Wismuth beeinträchtigt wird.Seit der Einführung des Raffinirens und Polens, namentlich aber seit-dem das entsilberte Blei in der Glühhitze mit Wasserdämpfen behandeltwird, hat die Reinheit des Kaufbleies, und somit seine Anwendbarkeit,sehr wesentlich zugenommen. Man ersieht dies recht deutlich aus demOberharzer Blei, dessen erste Qualität (raffinirtes Harzblei) jetzt ganzvorzüglich ist. In dem von Lauteuthaler Hütte (1870) sind nachHampe enthalten: