Gruppe III. Chemische Industrie.
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Zinkoxyd.6'50 p. C.
Kieselsäure.63'40 „
Thonerde.3'67 „
Natron.5'85 „
Eisenoxyd und Manganoxyd 4'40 „
Unzersetzter Kryolith . . 15'14 „
(nach zwei Fluorbestimmungen) *)•
Die Eigenschaften des Glases beruhen wahrscheinlich auf dem Vor-handensein des unzersetzten Kryoliths; denn Glas von obiger Zusam-mensetzung, jedoch ohne Zusatz von Fluorverbindung, wird durchsich-tig und nicht gefärbt. Glas mit einem geringen Zusatz von Kryolithzeigt in hohem Grade die durchscheinende milchweisse Farbe, Glanz,Lichtbrechungsvermögen und Stärke. Bei grösserem Zusatz wird esopalisirend; mit noch mehr Kryolith undurchsichtig und porzellanartig.
J ) Die Zahlen, welche Hr. Benrath über die Zusammensetzung desJCryolithglases der American hot cast porcelain Company angiebt, stimmenmit den obigen nicht überein. Er hat 10’99 p. C. Thonerde, 67'07 p. 0.Kieselsäure, 19'83 p.C. Natron, gar kein Ziukoxyd gefunden (Dingl. pol.J. OXCII, 239; Wagn. Jaliresber. 1869, 329). Eine von Herrn C. P. Wil-liams in Philadelphia ausgeführte Analyse stimmt indess merklich mit derim Text mitgetlieilten überein. (Oliem. News 1869, 23; Dingl. pol. J. CXCII,412; Wagn. Jaliresber. 1869, 331). B.. B.