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M agnesium.
von doppeltkohlensaurem Natron, von Bleiweiss etc., selbst für dieZuckerfabrikation billig genug sein. Der in den Retorten zurück-bleibende Magnesit kann zu den trefflichen Caron’sehen feuerfestenTiegeln und Backsteinen sowie zu hydraulischen Mörteln benutztwerden.
Hr. Cobley 1 ) hat ein Patent auf die Darstellung eines Magnesium-silicates genommen, welches er Asbesti.n nennt. Dasselbe ist plastischund dient zur Darstellung feuerfester Tiegel. Die Caron’sehen Tie-gel haben in dem Fehlen der Kieselsäure jedenfalls einen Vorzug vorjenen.
Magnesiumhypochlorit (Ramsay’s Bleichflüssigkeit) wirdzuweilen für das Bleichen zarterer Stoffe und von Stroh dem Eau deJavelle, Chlorkalk und Chlorwasser vorgezogen. Die Herren Bolleyund Jokisch 2 ) haben eine Chlormagnesiumlösung mit einer gleichstarken Chlorkalklösung verglichen, und sind für erstere zu besserenResultaten gelangt. Das Bleichen geht rascher und gleichwohl inmilderer Weise vor sich. An der Luft zersetzt sich die Chlormagnesialeichter. Beim Bleichen von Stroh tritt nicht wie bei der Anwendungvon Chlorkalk eine vorhergehende Bräunung ein.” Die leichtere Zer-setzbarkeit des Magnesiumhypochlorits, die Unlöslichkeit der Magnesiain Wasser, das Fehlen der Nebenwirkung einer ätzenden alkalischenErde bilden gewisse Vorzüge.
(Hinsichtlich der für Barium-, Strontium-, Calcium- und Magnesium-präparate ertheilten Auszeichnungen vergl. die für chemische Präparate,pharmazeutische Präparate und Dünger gegebenen.)
x ) Cobley, Wagn. Jahresber. 1864, 258. 2 ) Dingl. pol. J. CLXXXII, 79.