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Gruppe III. Chemische Industrie.
zu Grunde gelegt, und zum Gebrauch des Technikers etwas abgeänderthat, ist dieselbe wie folgt zusammengesetzt:
Glas.. H /4 Thle.
Leim.1 „
Kaliumbichromat .... 4 / 5 »
Kaliumchlorat. 6 3 / 4 „
Eisenoxyd. 1 / 2 „
Braunstein.2 „
Schwefel. 1 „
Der Schwefelgehalt ist jedoch nach Jettei jedenfalls zu grossangegeben, was vielleicht darin seinen Grund hat, dass die zur Analyseverwendeten Hölzchen keine echten schwedischen waren ; dieselbe kannnach Jettei höchstens die Hälfte der angegebenen betragen.
Die Masse der Reibfläche besteht aus:
Leim. U/ä Thle.
Umbrabraun . ... 1 „
Braunstein. 4 x / 3 „
Spiessglanz.16 2 / 5 „
Amorphem Phosphor . 10 „
J. G. Gentele hat später ebenfalls die Masse der schwedischenZündhölzchen untersucht und Resultate erhalten, die von den obigenweit abweichen, was die Yermuthung bezüglich der Unechtheit dervon Kriwanek untersuchten Masse bestätigt. Gentele fand fol-gende Zusammensetzung:
Kaliumchlorat.32 Thle.
Kaliumbichromat ... 12 „
Mennige.32 „
Schwefelantimon .... 24 „
Diese Masse entzündete sich auf einer Reibfläche, die auf 8 Thle.amorphen Phosphor 9 Thle. Schwefelantimon enthielt, sehr gut x ).
Es geht übrigens aus den Versuchen von Gentele hervor, dassgeringe Abweichungen in der Zusammensetzung der Masse von keinemgrossen Einfluss auf die Qualität der Waare sind, wenn sie nur mitSorgfalt zubereitet, d. h. wenn die einzelnen Bestandtheile so fein wiemöglich gepulvert und auf das Innigste gemengt werden, was ja auchvon den Phosphorhölzchen und überhaupt von allen Zündmassen gilt.Ebenso ist die Wahl und Zubereitung des Holzes nicht gleichgiltig.
x ) Gentele, Dingl. pol. J. CCIX, 369.