Fabrikation der Schwefelsäure.
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Belgien
Chessy und
Saint Bel
hei
Lyon
G-oslar
Siegen
In sämmt-lichen preus-sischenGruben, aus-ser Siegenund Goslar
1862
—
45 973
—
14 850
7461
1863
36 244
59 699
—
28 765
5934
1864
28 956
61 103
—
29 115
3437
1865
31 818
63 538
—
34 060
4187
1866
55 004
65 222
—
50 875
4302
1867
41 298
75 653
1599
71 835
4756
1868
37 933
75 656
2635
90 100
3953
1869
31 670
91 020
2689
64 789
6394
1870
28 665
63 464
3225
92 048
3191
1871
42 272
68 797
3324
110 432
4574
1872
40 932
99 000
3640
144 745
964
1873
127 000
1217
123 172
3748
Die Oefen, welche man zur Röstung von Schwefelkies anwendet,sind verschieden, je nachdem Stücke, Graupen oder Feinkies in den-selben verbrannt werden sollen. Die Stückkiesbrenner stimmen meistdarin überein, dass die Erze auf eisernen Roststäben abgeröstet wer-den. Die in England gebräuchlichen „Kilns“ sind 'mehrfach, zumalneuerdings von H. A. Smith 1 ), beschrieben und durch Zeichnungenerläutert worden. Die einzelnen Oefen sind durch kleine Gewölbe voneinander getrennt und in solcher Zahl verbunden, dass die Gase, welcheaus denselben in die Bleikammer gelangen, einen ziemlich constantenGehalt an schwefliger Säure haben. Jede Abtheilung ist durcheine besondere Thür von unten abgesperrt, durch welche die ausge-brannten Stückerze entfernt werden. Diese Thüren sind geschlossen,wenn von oben eine frische Ladung Kies in den Ofen gelangt, wodurchein Entweichen grosser Quantitäten von schwefliger Säure während desOeffnens der oberen Thür hei einer frischen Beschickung verhindert wird.Ist der Niveauunterschied zwischen dem Ofen und dem Eintrittsrohrder Gase in die Kammer ein beträchtlicher, so wird Luft eingesogenund es kann daher keine schweflige Säure heim Oeffnen einer Arbeits-thür entweichen.
Die belgischen Kiesöfen haben meist feste Roste und befindet sichein grosser Canal unter denselben, der mit einem Schornstein in Ver-
b H. A. Smith, in dem Seite 155 citirten Werke, 14.