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3 (1824)
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merkwürdig, weil diese Kalkschichten deutlich in denSandstein übergehen- — Die ober» und Mittlern Schich-ten des Sandsteins sind feinkörnig, aber doch mit ein-zelnen Erbsen-großen Sand-Körnern durchmengt; dieuntern Schichten sind grobkörnig und von Eisenoryd-Hydrat bräunlich gefärbt. — Das thonige Bindungs-mittel dieses Sandsteins enthält keinen Kalk, ausgenom-men da, wo der Kalkstein unmittelbar aufliegt. —

Was nun das relative Alter jenes Kalksteins unddieses unter ihm gelagerten Sandsteins betrifft: soglaube ich, daß beide von gleichzeitiger Bildung sind,weil sie ineinander übergehen; daß beide jünger sind,als der Muschelkalk und der bunte Sandstein; daß ge-dachter Sandstein bey Nühden zum Quadcrsandsteinund der darauf liegende Kalkstein zu dem jünger» Flötz-kalk gehört, welchen Hausmann den weißen Kalksteinnennt, der dem Quadersandstein vorzuliegen pflegt.

Der Quadersandstein bey Rähden liegt unmittelbarauf der Grauwacke und dem Thonschiefer. Der nördlicheAbhang und die zunächst angrenzenden Abhänge des Ber-ges, worauf Rähden liegt, bestehen aus jenem Quader-sandstein. Der südliche nebst den benachbarten Abhän-gen, besteht aus Thonschiefer und Grauwacke. An die-sem südlichen Abhange, auf dem Wege nach War stein,ist ein Lager von sehr stark abfärbendem schwarzem Zei-chenschiefer im Thonschiefer. Zwischen Rüh den und War-st ein finden sich in dem abwechselnden Tonschiefer- undGrauwacke-Gebirge, Lager von schwarzem Kieselschiefer,der von vielen Quarz-Gangtrnmmern durchschwärmt ist.

Auf den Thonschiefer folgt nahe bey Sutrup *)Uebergangskalk. Man kann hier einen ganz deutlichen

) Suttrop.

D. H.