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Talkerde.
man den Kalk, mischt ihn mit einer Menge Sand, undarbeitet diese Ingredienzien mit so wenig Wasser alsmöglich, zur Consistenz eines Teiges, wohl durch einan-der. Wird dieses Cäment gehörig zwischen Ziegeln oderandere Bausteine gebracht, so erhärtet cs nach und nachund heftet so fest an ihnen, daß es die Theile zu einemfesten Ganzen verbindet. Dieses rührt zum Theil, viel»leicht hauptsächlich, von der Wiedererzeugung der koh.lensaurcn Kalkerde durch die in der Atmosphäre befind-liche Kohlensäure her. Man scheint jetzt die besten In-gredienzien, so wie das schicklichste Verhältniß, in wel-chem man sie vermischen muß, um Mörtel für die ver-schiedenen Anwendungen zu bilden, nicht gehörig zukennen.
2. T a l k < r d «.
Diese Erde wird vorzüglich aus einem Salze, wel-ches jetzt den Namen der schwefelsauren Talkerdeführt, und das in sehr reichlicher Menge im Meerwas-ser und in einigen natürlichen Quellen vorkommt, abge-schieden. Den genaueste» Analysen zufolge, enthalten100 Theile krystallifirte schwefclsaurc Talkerde: 56 Theiletrockenes schwefelsaures Salz und 44 Theile Wasser.Einige Chemisten fanden eine größere Menge Krystalli-sationswasscr in diesem Salze, und zwar 48 bis 53Procent; allein Dr. Henry in seiner Analyse brittischerund fremder Salze, in den philosophischen Transaktio.nen vom Jahre i 6 io, führt krystallifirte schwefelsaureTalkerde auf, welche nur 44 Procent Wasser enthält;und die Probe dieses Salzes, welche ich seit mehreren