Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
Seite
285
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Feuerbeständige Alkalien.

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dann in einer reinen eisernen Pfanne so lange gekocht,bis sie klebrig, und beinahe rothglühend wird- Hieraufgießt man sie in Formen aus, in denen sie augenblick-lich erstarrt.

Die so erhaltene Substanz ist beinahe reines Kali,es enthalt aber noch immer einen beträchtlichen AntheilWasser, einige fremde Salze, Eisenoxyd, und häufigeinen kleinen nicht fortgetriebenen Antheil Kohlensäure.Das Wasser beträgt ungefähr 20 bis 2 L Procent vomGewichte des Ganzen, und die anderen Substanzen 5bis io Procent. Bei diesem Proceß tritt die Kohlen-säure des Kali an die Kalkerde.

Verlangt man Kali von einem höheren Grade derReinheit, so kann man das von Berthollet angege-bene Verfahren befolgen: Das als eine feste Masse,Lurch den kurz vorher beschriebenen Proceß erhalteneKali, wird in Alkohol aufgelöst. Die fremden Salzesenken sich als unauflößlich zu Boden. Die flüssigeAuflösung wird alsdann in eine silberne Schale abge-gossen, der Alkohol verdunstet, und der Rückstand einerRothglühhitze ausgesetzt. Die bei dieser Temperatur inFluß gerakhene Masse, wird hierauf auf eine reine po»litte Fläche ausgegossen, wo sie dann bald zu festenPlatten gestehet. Diese werden in Stücken gebrochenund in wohl verstopften Flaschen aufbewahrt, um denZutritt der Luft und der Feuchtigkeit zu verhindern.

Das Kali ist in diesem Zustande eine feste, spröde,Weiße Masse, welche aus ungefähr 64 Theilen Kali undr6 Theilen Wasser in ivo Theilen bestehet. Es ist so