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2 (1813)
Entstehung
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Wasserstoff und Stickstoff.

cent, nicht aus der einen graduirten Röhre in die an-dere gebracht werden; ich hatte demnach Grund zu ver-machen, daß die Menge des Ammoniums in dem obenangeführten Salze zu groß angegeben sey.

Um die Quelle des Jrrthumcs zu verstopfen, be-diente ich mich des zuerst von Priestley angewandtenVerfahrens, welches darin bestehet, daß man das salz,saure Gas zu dem alkalischen in der graduirten Röhretreten läßt; hier fand aber wieder eine Schwierigkeitstatt: daß das salzfaure Gas erst gemessen werden mußte,ehe man es in die graduirte Röhre treten ließ, und daßes eben so wie das gasförmige Ammonium vom Wasserabsorbirt wird. Jedoch fand ich, wie auch Qr. Priest-ley es früher so gefunden hat, daß gleiche Maaße bei-der Gasarten so nahe als möglich einander sättigen;denn wenn man ein Maaß salzfaurcs Gas zu einemMaaß alkalischen Gas treten ließ, so blieb ein kleinerRückstand alkalisches Gas; umgekehrt, wenn man dasalkalische Gas zu dem salzsauren brachte, so fand sichrin kleiner Rückstand, welcher salzsaures Gas war, vor.

Da ich früher (Seite 76) das specifische Gewichtdes salzsaurcn Gas gleich ,,6i bestimmte; so würde sichbas Verhältnis! der Säure zum Alkali im salzsaurenAmmonium wie i,6i zu 0,6 ergeben, und die Mengeund das Volumen des Ammoniums in einer gegebenenAuflösung, würde sich aus der Menge von Salzsäure,welche zur Sättigung derselben erforderlich ist, bestimmenlassen. Ein wichtiger Umstand stellte sich jedoch diesemVerfahren entgegen- Der Atom Salzsäure wiegt, wieich mich überzeugt hatte, 22, und das Verhältniß von