Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
Seite
225
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Ammonium.

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förmigen oder wirklichen Ammoniums in einer gegebenenAuflösung des Ammoniums in Wasser zu bestimmen.Dieser Gegenstand ist ausnehmend vernachlässigt worden.Vor ungefähr io Jahren machte Davy einen sehr schätz-baren Versuch, um die Menge des Ammoniums in denwässrigen Auflösungen von verschiedenem specifischen Ge-wichte zu bestimmen. Das Resultat hievon war eineTabelle, welche man als eine vortreffliche erste Annähe-rung zur Wahrheit betrachten kann, es ist jedoch zu be-dauern, daß eine so wichtige Untersuchung seit dieserZeit nicht andere Chemisten veranlaßt hat, sich damit zubeschäftigen. Von mir sind einige Versuche über diesenGegenstand angestellt worden, deren Resultate man, wieich hoffe, annehmlich finden wird.

Eine Flasche, welche rHoo Gran Wasser fassenkonnte, wurde zum Theil mit Quecksilber, der übrigeRaum mit 200 Gran Wasser angefüllt und in Quecksil-ber umgekehrt; ich ließ hierauf in dieses Gefäß 6000Granmaaß gasförmiges Ammonium eintreten. Die Flüs-sigkeit hatte keine merkliche Veränderung des specifischenGewichtes erfahren; sie erforderte zu ihrer Sättigung24;- Granmaaß Salzsäure von i,i 5 Z specififchem Ge-wichte. Setzt man nun das Gewicht von i^oo MaaßGas gleich i Gran, so würden sich in dem Salze 2,7Gran Salzsäure, ä,3 Gran Ammonium und 2 GranWasser vorfinden. Ich fand übrigens diese Verfahrungs-art nicht ganz zuverlässig; denn ungeachtet das Quecksil-ber kurz vorher in einem Ofen bei einer Temperatur von240° getrocknet worden war, so konnte doch das gas-förmige Ammonium ohne Airlust von 10 bis rg Pro-