Sauerstoff mit Wasserstoff.
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läßt, und sich Dämpfe erzeugen, das Gas eine Vermin,derung seines Volumens, jedoch in nur geringer Mengeerfahre, daß wenn keine Dampfe entstehen, keine Ver-minderung statt finde; hieraus schließen sie, daß diesessaure Gas ein vortrffliches Prüfungsmittel für die Ge-genwart des hygrometrischen Wassers (Wasserdunstes)in den Gasarten sey. Sie bemerken ferner, daß alleGasarten Wasser in diesem Zustande enthalten, mit Aus-nahme des flußfauren und salzfauren Gases, und wahr-scheinlich des gasförmigen Ammoniums,
Berthollet der jüngere hat gezeigt, daß daszuletzt genannte Gas kein chemisch verbundenes Wasserenthalte; und Gay Lüssac und Lhenard vermuthen,daß in ihm auch kein hygrometrisches Wasser vorhandensey. Einige Versuche.von Or. Henry überzeugen michjedoch, daß letzteres der Fall ist, und ich glaube, daßsein Nichtrauchen, bei Berührung mit atmosphärischerLuft, ein Beweis dafür ist-.
Thenard und Gay Lüssqe bemerken, daß wennWasser mit flußsaurem Gas gesättigt ist, es durchsichtig,rauchend und ausnehmend kaustisch sey; daß durch Hitzeungefähr der fünfte Theil der Säure ausgetrieben werde,daß der Ueberrest feuerbeständig sey, koncentritter Schwe-felsäure ähnele, und eine sehr erhöhte Temperatur zumKochen erfordere. Diese Thatsache veranlaßt sie zu derFrage: ob Schwefelsäure und Salpetersäure nicht vonNatur gasförmig seyn möchten, und ihren Zustand alstropfbare Flüssigkeiten, dem mit ihnen verbundenen Was-ser verdankten? Sie brachten einen Tropfen Wasser mit60 Kubikzollen flußsaurem Gas in Berührung; der Tro-