Druckschrift 
2 (1813)
Entstehung
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Sauerstoff mit Wasserstoff.

Salzs-ure mit 6 Maaß Sauerstoff verbanden, um oxy-dirte Salzsäure zu bilden. Legen wir bei der Rech-nung das specifische Gewicht der drei elastischen Flüssig-keiten zum Grunde, so ersieht man, daß 12 Maaß gas-förmige Salzsäure -s- 6 Maaß Sauerstoffgas, n Maaßgasförmige oxydirte Salzsäure bilden müßten. DiesesResultat kommt der Wahrheit sehr nahe, der Prozeß istjedoch zu mühsam, als daß er oft wiederholt werdenkann, besonders da auf analytischem Wege sich diesesResultat leichter und eleganter finden läßt.

2 . Mengt man gasförmig oxydirte Salzsäure undWassersioffgas über Wasser, so erfolgt durch den elektri-schen Funken eine Explosion, wie bei einem Gemengeaus atmosphärischer Luft und Wasserstoffgas. Cruick-shank mengte 3 Maaß Wasserstoffgas und 4 Maaß gas-förmige oxydirte Salzsäure, und entzündete sie überQuecksilber. In diesem Falle fand ein Rückstand statt,welcher gasförmige oxydirte Salzsäure war. Er machtehierauf ein Gemenge aus 4 Maaß Wasserstoffgas und4 Maaß gasförmiger oxydirter Salzsäure, nach erfolgterExplosion ward ein Rückstand von Wasserstoffgas vorge-funden. Aus dielen Versuchen schließt er, daß 3 MaaßWasserstoffgas, 3; Maaß gasförmige oxydirte Salzsäurezu ihrer S ittigung erfordern. Die von mir erhaltenenweichen von Cruickshank's Resultate etwas ab; alleindie Abweichung ist nicht beträchtlich, und nicht größerals sie zu erwarten war. Man mag oxydirte Salzsäureüber Wasser, oder über Quecksilber behandeln; so kannman immer versichert seyn, etwas davon zu verlieren;und wenn der Verlust sich nicht schätzen läßt, und di«