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2 (1813)
Entstehung
Seite
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Oxydirte Salzsäure.

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lang keine Wirkung auf einander zu haben, als plötzlichdas Gemenge mit großer Schnelligkeit sich anfing zu ver-mindern. Die Erscheinungen waren, mit Ausnahme,daß sich keine rothe Dampft zeigten; ganz denen ähnlich,welche bei der Berührung der atmosphärischen Luft mitSalpetergas statt finden. Die Verminderung schritt fort,bis nach Verlauf von zwei bis drei Minuten beinahealles verschwunden war.

Als dieser Versuch nach Verlauf einiger Stundenwiederholt wurde, war keine solche Verminderung be-merkbar. Ich entsann mich, daß bei der vorhergehen-den, die Sonne das Instrument beschienen hatte, eswurde daher wieder, den direkten Strahlen der Sonneausgesetzt, und die Verminderung war eben so schnellals vorher. Nachdem ich den Versuch mit mannigfal-tigen Abänderungen wiederholt hatte, überzeugte ich mich,daß das Licht die Ursache des schnellen Verbrennensdes Wasserstoffgas und oxydirt salzsauren Gas sey; daßje kräftiger das Licht ist, um so rascher die Verminde.rung des Gemenges erfolge, und daß, wenn das Eu-diometer mit einem undurchsichtigen Ueberzuge versehenwird, beinahe ein ganzer Tag verstreichen kann, ehe eineVerminderung bemerkbar ist, ja daß erst nach zwei bisdrei Wochen das Gas gänzlich verschwunden ist.

Geht die Verminderung mit Eile vor sich, so wirdsie dennoch sogleich unterbrochen, wenn mit der Handoder einem anderen undurchsichtigen Körper die Sonnen-strahlen verhindert werden, die Gasarten zu treffen.Diese Bemerkungen sind auf gleiche Art auf die Ge-menge aus kohlestoffhaltigem Wasserstoffgas und gas-