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2 (1813)
Entstehung
Seite
29
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Allgemeine Eigenschaften der Metalle. 29

Verbindungen der Metalle mit Sauerstoff, Schwefelund den Säuren darbieten, wird sich ergeben, daß dieerstere dieser beiden Annahmen die richtigere fey; nein»lieh daß die Atome der Metalle schwerer sind, und zwarfast in demselben Verhältnisse, wie ihre specifischen Ge-wichte. So wird in der Folge gezeigt werden, daß einAtom Blei n bis 12 mal schwerer sey, als ein AtomWasser, und dasselbe Verhältnis! findet bei dem specifi-scheu Gewichte dieser Körper statt.

Man muß jedoch einräumen, daß bei den Metallenund anderen festen Körpern, so wie bei den Gasarten,das specifische Gewicht keincswegcs in einem ganz ge-nauen Verhältnisse mit dem Gewichte ihrer Atome stehe.Es verdient ferner bemerkt zu werden, daß ungeachtetdes verhältnißmäßig großen Gewichtes der kleinsten Lheileder Metalle, diese Theilchcn nicht mehr, ja oft noch we-niger Wärmcstoff als die kleinsten Theilchen des Wasser-stoffs, Sauerstoffs, oder Wassers enthalten. Bezeichnetman den Wärmcstoff, welcher ein Theilchen Wasser beiirgend einer Temperatur umgiebt, mit r; so wird mandie Menge des Wärmestoffes, welche ein Theilchen Bleiumgiebt nur halb so groß finden, ungeachtet das Ge-wicht eines Atoms Blei zwölf Mal so groß, als dasGewicht eines Atoms Wasser ist. Man möchte geneigtseyn, aus diesem Umstande zu schließen, daß ein AtomBlei weniger Anziehungskraft gegen den Wärmestoff be-sitzt, als ein Atom Wasser. Dieses folgt jedoch nichtnothwendig; ja das Gegentheil dieser Meinung ist dasWahrscheinlichere: denn die absolute Menge Wärme-

stoff, die sich um ein Theilchen im Zustande der Aggre»