—. . . ... .Das Fest der goldenen Hochzeit dieses
Fürste» wird in weiten Kreisen die lebhafteste Theilnahmewecken und unser Kaiser wird durch seine Anwesenheit beidemselben die tiefe Würdigung bekunden, die er dem grei-sen Geschlechts-Vetter zollt, — den Dank für die patrio-tische Wirksamkeit, welche derselbe während seines ganzenLebens entfaltet hat. Die jetzt noch lebenden Sprossen desZollern-Stammes leiten ihre gemeinschaftliche Abstammungvom Grafen Rudolf ll. her, der in Sigmaringen herrschte.Der älteste Sohn desselben, Friedrich t v., wurde der Stifterder schwäbischen Linie, deren Repräsentant heute der FürstCarl Anton ist. Der Jüngste. Conrad II.. wurde um sJahr 1200 Burggraf von Nürnberg; er ist der Ahnherrdes Preußischen Königshauses und somit auch des KaisersWilhelm. Obwohl die jüngere Linie an Bedeutung balddie ältere überflügelte — schon im Jahre 1273 erhielt der-selbe die fürstliche Würde und das Grafenthum Nürnbergals Erblehen, während die ältere Linie erst dreihundert-fünfzrg Jahre später in den Reichsfürstenstand erhobenwurde — darf in genealogischem Sinne noch heute FürstCarl Anton von Hohenzollern als der Chef des Hausesgelten, und er wird als solcher auch von unserem Kaiserund König bereitwillig anerkannt.