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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
Entstehung
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ches sich zwischen hohen Felsen, gerade nordwärtsnach dem Centei- und Miihli-XhiX hinzicln, wo des-sen weit herabgesenkter Eisarm Tri /'t-G letsch er genanntwird. Nach SW. dehnt sich aus diesem Eisthale derGelmer - Gletscher nach der Sennhütte Handeck ander Grimsel - Strafse ; und nach NO. der Lochberg-Gletscher ins Gesehenen- Thal herab. Ein Bewohnerdes -Thals, welcher im J. 1790. Spitalmcister auf

dem Grimsel war , ist dieses ebne Eisthal mehreremaledurchgangen. Der Rhone -Gletscher reichte ehedem um240 Schritte weiter ins Thal, wie dies die Steinhügel(Gandekcn , französisch Moraine genannt) sehr deut-lich zeigen. Seit dem J. 1770. hat sich der Gletschervermindert. Nicht weit von demselben, am Fufse desSafs - Berges, fliefsen drey kleine Quellen hervor,welche als der Ursprung der Rhone gezeigt werden ; sieliegen 5400 F. übers Meer. Die gröfste Quelle hinterzwey Hügelcben bey einigen Hütten, zeigt 14 ?2 GradWärme Reaumür, fiiefst den ganzen Winter, bleibtmit grünen Pflanzen umgeben , und enthält nach Saus-sure etwas Schwefel und Glaubersalz. Alle drey Quel-len vereinigt fliefsen über Conferva rivularis demgrofsen Gletscherbach zu. Das zweyte Horn der Furcaläfst sich ersteigen, und da ist die Aussicht auf diezahllosen Felshörner das ganze Walliserthal hinabprächtig.

Wege. Den Weg zum Rhone - Gletscher vonOber-Gestein im Wallis s. diesen Art. Von dem Glet-scher führt ein Pafs über die Furca nach Realp im