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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
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FOULY.

Branson. Diese Gegend genielst der wärmsten Lagein Wallis, Nord- und Westwinde treffen sie garnicht; nur Süd- und Südost - Winden steht sie offen,daher hier oft im Sommer die Hitze einen bis zumErsticken hohen Grad erreicht. Diese Lage reift hierdie Saaten um drey Wochen früher, als einige StundenWeiter am Genfer-Sec, und ist der Pflanzennatur ebenso wohlthatig, als den hier wohnenden Menschen nach-theilig. In Foul}', Branson und in ßlasimbre z. B.zeigt sich die merkwürdige Krankheit, Krctmism ge-nannt, in hohem Grade, und nirgends in der ganzenSchweitz kann der Pflanzenliebhaber eine so ausseror-dentliche Erndte in kurzer Zeit sammeln, wie hier vonBranson bis Saillon und am Berge Fouly.

Die an seltnen Pflanzen reichste Gegendin der ganzen Schweitz. Wer einige Wochendarauf verwendet, auf den Bergen und in den Thälernder Landschaft Bex und des Unter-Wallis bis Fouly ,zu botanisiren, wird fast zwey Drittheile aller seltnenPflanzen der Schweitz einsamrneln ( S. Aigle und Bex).i) Bev Branson westlich, sehr nahe beym Dorf Fouly,wachsen : Adonis vernalis. Chondrilla juncea. Saxi-

fraga lulbifera. Silene armeria. Sempervivum arach-noideum , an den Felsen. Potentilla recta. Cistus sa-licifolias. Campanula bononiensis zwischen Bransonund Fouly, eine dem Wallis eigentümliche undnur hier wachsende Pflanze. Chenopodium botrys(Gänsefufs) in Menge. Alsine mucronata (Vogel-niere). Bulbocodium vernum (tclitl lume) demWallis eigentümlich und nur hier.

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