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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
Entstehung
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das Bitterwasser. Bey Fettan streichen auch SchichtenGlimmerschiefer und Speckstein bisweilen mit Glimmetgemengt in senkrechten Schichten von W. nach O. lnden Bächen liegen viele Ophitsteine, nämlich Urkalk-Stein mit Serpentin gemengt. Erdstöfse sind hier häufig.

Fiueris-Bad, K. Bündten im Prettigau , y» St.von dem Dorfe gleiches Namens, in einem Tobel, ineiner romantischen Lage bey einer malerischen Brückegelegen. Es sind hier zwey Quellen, wovon die obereein eben so herrliches und starkes Sauerwasser giebt,als der St. Morizer- Brunnen im Ober - Engadin. ( S.St. Moriz). In den zwey dortigen Badhäusern habenohngefähr 100 Gäste bequem Platz. Das obere, einsogenanntes Blockhaus, hat drey Stockwerke, und grofseund kleine Zimmer; es hängt mit dem untern, worindas Bad ist , durch einen bedeckten Gang zusammen.Die Bäder stehen im Erdgeschofs in zwey grofsen Stu-ben dicht neben einander, und es findet keine Ge-schlechts - Absonderung statt, als wenn es ausdrück-lich verlangt wird, wo man dann das innere Gemachausschliefslich den Frauen einräumt. Diese Mineral-quellen enthalten etwas Eisen, Schwefellebcr, vornehm-lich Bittersalz und reichlich Luftsäure , so dafs der an-genehme Geschmack davon verschlägt. Hauptsächlichwird es gegen kVecItselßeber als Bad gebraucht. DerKranke bringt die Zeit des Fieberfrostes im Bade zu,und legt .sich ins Bett, wenn die Hitze eintritt. Ge-wöhnlich bleibt das Fieber nach einigen Bädern weg;alsdann setzt sich der Kranke zweyraal ins Bad, so