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2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
Entstehung
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Fekd-Thal.

sie der Sitz eines Landvogtes. Im J. 1798. bey demAusbruch der schweizerischen Staatsumwälzung wurdedieses Schlofs von den Baseler-Landbewohherh verbrannt.

Feed-Thal, in Ober - Engadin , K. Bündten,öffnet sich bey Siglio und zieht südwärts in die Ber-nina-Kette hinein (S. Sig/io oder Sils).

Feldkirch, Stadt, nahe an der Grenze derSchweitz am rechten Rheinufer, an der Oeffuung desMontafunthales, wo die /// hervorströmt, deu schweitze-rischen Landschaften Sennrvald und Sax gegenüber,ein wichtiger Pafs in das Vorarleberg und über denArleberg ins Tjrrol. Diese Herrschaft erkaufte HerzogLeopold -von Oesterreich im J. 158*- von dem GrafRudolph von Montfort , welcher seinen Unterthanendie Leibeigenschaft erlassen, ihnen die freye Wahleines Ammans gestattet hatte, und alle 3-3 Jahre denJünglingen, wenn sie gewafnet in die Stadt zogen,Milchhirsbrey in breiten Röhren laufen liefs, und dasganze Volk mit Wein und Brodt labte. Rath undBürger setzten diese Sitte Jahrhunderte zum Andenkendes Gr. Montfort fort. Oesterreich verlohr Feldkirchund das ganze Vorarleberg im J. 1415. als Herz. Fried-rich zu Konstanz in die Reichsacht erklärt wurde ( S.Konstant). Der Graf Inedrich von Toggenburgnahm es in Besitz, und hielt hier seinen Hof. Alsdieser mächtige Nachbar der Schweitzer (S. Toggen-burg), der letzte seines alten Geschlechts, im J. 1456*gestorben war, kam Feldkirch wieder au Oesterreich,und es behielt solches bis zu dem unglücklichen Kriege ge-

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