gen; von dem Kastell eine kleine Kanone abgeschos-sen erregt ein herrliches Echo. Auf Perlasca folgendie Hauser von Blevio , die Dörfer S. Agostino , höherS. Donato , und ganz oben Iirunate , das schöne Vor-gebirge Geno oder die Villa Menafolgia, die Landhäu-ser der Vcrri, Rezzonico, Como. Ueber die Sehens-würdigkeiten dieser letzten genannten Oerter sehe manden Arr. Como *).
Tliiere und Fische. In den Gebirgen des Co-mersses leben Bären, Gemsen, Wölfe, Dachse, Mur-melthiere, in den Sümpfen von Colico und alles Wild-geflügel der Alpen. Auf dem See sieht man bisweilensehr seltne Meervögel, z. B. Pelikane, Schwäne, Fla-mingo’s u. s. w. Der Name des Sees, Larius, soll voneiner Art Moeven (Larus, im italienischen Gabbiano)herkommen, wovon der See bisweilen wimmelt. Ein-heimisch ist an den steilen Felsen der Turdus saxatilis(Passero solitario), dessen angenehmer Gesang beliebtist. Unter den Seefischen sind die Lachsforelle (Salmotrutta, la Trotta), der liecht (Esox lucius, il Lucio),der Streber (Perca asper, il Persico) und das Rothauge(Cyprinus rutilus-idus, il Pico oder Encobia) die befs-ten ; auch werden die lleglinge (Cyprinus agone,
*) S. weitläufiger die Beschreibung des Comersees in : PauliJovii descriptio Larii Lacus etc.; Sigismundi BoldoniLarius etc.; Minozzi delizie del Lario. Como. i 638 .;Giambaitista Giovio Commentario di Como et del Lario;Como 1798* Amoretti Yiaggio da Milano ai tre laghi etc.Milano. 1806.