dem Mont Suc, nahe am Cletscher Miage (der sichhinter 150 F. hohen Steintrümmer- Wällen dem Augeverbirgt), vorbey ins lachende Thal Veni, längs demFufs der nordwärts sich erhebenden Felsen Peteret undRouge, durch einen Lerchenwald, wo man den präch-tigen Gletscher Brenva erblickt. Von dem Col gehtes sehr steil hinab in die Allee blanche , wo stets,selbst im hohen Sommer , der Schnee liegen bleibt.Am See Combal ist der Weg hin und wieder 'übel.(S. Courmayeur'j.
Die Ansicht des Montblanc von diesemStandpunkte gehört zu den ausserordent-lieh st en. Der Col de la Seigne mach» die GrenzeItaliens; denn von hier (allen alle Gewässer in den Po.Die Wildheit in dem Schlunde der Alice blanche istausserordentlich; die Uebersicht dieses Schlundes unddes langen Thaies bis zum Col de Ferrex , aber beson-ders die Ansicht der Südwest— und Südseite des Mont-blanc und aller seiner benachbarten Felsnadeln von demCol de la Seigne ist unbeschreiblich und einzig, unddas Ganze giebt das erhabenste Gemälde in der Ge-birgsnatur der Alpenkette, Das Wetter mufs aberganz hell und heiter seyn.
Geognost. Thatsachen. Der la Seigne liegtim Gebiet der Uralpen. Gleich hinter Glacier , ineinem Bergrunze, zeigt sich Gneifs zwischen Glim-merschiefer. Oberhalb der Sennhütte Motet grauerUr-Kalkstein von Spatligängen durchzogen. Auf demWege eine Menge Breccia-Trümmer, deren Lagerort