sitz eines alten Geschlechts von Brandts, welches bis1480. in der Schweitz mächtig und bedeutend war.
Bäder. In Burgdorf sind grofse Niederlagen vonden berühmten Emmenthaler -Käsen, und der Emmen—thaler - Leinewand. Eine Viertelstunde von der Stadt,nicht weit von der Emme am Fnfs eines Sandfelsens,das Sommerhaus- Bad, auch Loc! t-Bad genannt, in einerromantischen und sonnigen Lage. Es sind hier 2 t Bad-stuben , in jeder 3 Badekasten. Das Heilwasser hat 9 0Reaumür, ist hell, ohne Geruch, Geschmack und Bo-densatz. Ein Schoppen oder 12 Unzen davon enthält4 1 j 2 Zoll Luftsäure, 4 J s Gran Küchen - und Glauber-salz , 2 Gr. jsalzigen Kalk, Gr. Kalkerde, Gr.Magnesia, % Gr. Selenit, und Gr. Eisen (nach H.Apotheker Morell zu Bernj. Es wird in rheumatischenKrankheiten sehr gerühmt.
Pflanzen :
Trichosiomum pallidum. Iiedve, Car ex argentea. Vill.Eesluca glauca. Lam. Collitriche autumnalis. Sisj'mhriumarenosum. Alyssum montanum. Ornithogalum nutans.Dianthus plumarius und andere auf den Hügeln.
G e o gn o s t i s ch e Thatsachen. Viele Ver-steinerungen. Die Berge in der ganzen Gegendvon Burgdorf bestehen aus Sandstein, in denen vieleVersteinerungen gefunden werden. Bey dem DorfeHeimisrreil j Lagen von Telliniten und Muskuliten; aufder andern Seite des Thals im Kaltacker, auf gleicherHöhe und gleichem Gestein, dieselbe Bank Versteine-rungen. Auf dem Zimmer - Berge Hayfischzähne. Auf