Art. Kant. Schrrytz ). Den 3. May wurden sie so-wohl am Rigi als Ruffi in blutigen Gefechten zurück-getrieben. Merkwürdig war es, Wie der Ilr. DoktorZay , als 21. Abstämmling vom Amtmann Hans JacobZay , an Welchen Hünenberg im J. 1315. den War-nungspfeil abschofs, jetzt bey dieser neuen Gefahr alsMitglied im Kriegsrath von Art (sein Wohnort) safs!Den 5. May drangen die Franzosen ein, und zogensich den 6. zufolge eines geschlofsüen Vergleichs wie-der zurück (S. Kant. Schrrytz ). Den 13. Septem-ber, gleich nach den verübten Greueln in Unterwalden( S. Stanz ) , besetzten sie von neuem Art , und blie-ben bis am Ende desselben Jahres. Am 16. October
mul'ste Art alle seine alte Siegeszeichen , als Hellebar-
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den, Lanzen m s. w. , welche zum ewigen Andenkendes Ruhms der Väter von den verschiednen Geschlech-tern aufbewahrt wurden, abliefern, und ohnerachtetaller Vorstellungen, dafs diese schätzbaren Ueberrestein dem Kampfe und Siege für Freyheit und Gleichheiterobert worden wären, wurden sie auf offnem Platzeverbrannt, und das Stahl und Eisen weit in den Seegeschleudert. Den folgenden Tag mufste in die Aschedes nämlichen Platzes der Freyheitsbaum gepflanzetwerden. Der Hr. Dr. Zay konnte nur mit Mühe zweyLanzen retten, welche von seinen Voreltern in derSchlacht von Sempach errungen und stets in der Fami-lie als ein Heiligthum aufbewahrt wurden. Am EndeApril 1799. erregten die Einwohner von Art einenAufstand, worauf am 3. May viele Franzosen anka-