chives in fremde Hände kamen, ist diese merkwürdigeGeschichtsreliquie verloren gegangen. Auf diese War-nung zog die Hauptkraft der Schwytzer von Art nachMorgarten, wo den Tag darauf das Heer des Herzogsgeschlagen wurde (S. Egeri). Von dieser alten Letze*maner oder l.andwehre , welche in neuern Zeiten ab-getragen wurde , stehen noch Ueberbleibsel am Rigiund Ruffi hin und wieder in ganzen Strecken mit Epheuund andern Pflanzen bedeckt. Im J. 1767. standen auchnoch eine Menge Pfähle in dem See. Der Thurm amRuffi wurde iin Anfänge des XVII. Jahrhunderts abge-tragen, der mittlere im J. 177J. niedergerissen undauf dessen Stelle zwey Predigerhduser erbauet. Hinge-gen dem Thurm am Rigi setzte man 1767. ein neuesDach auf, und stand derselbe bis an den letzten Tag desJahres 1805., wo er endlich nach unglaublicher Kraftail-strengung zum Sturz gebracht wurde, und in seinemFall nqch ganz blieb. Der Platz war einem nahe woh-nenden Landmann überlassen, mit der Verpflichtung,eine Inschrift darauf zu setzen.
Art kaufte sich 1355. frey von der BadenscheuMarkgräfin Maria , deren Hause es von Oesterreich ver-pfändet war, und der Kirchensatz und ein östcrreichi-
Bunenbcrg war auch Besitzer des Kirchensatzes zu Art,wegen welchen er jährlich beträchtliche Ccfälle zu be-ziehen hatte, welche Jacob Zay in seinem Namen em-pfieng. Diese bisher unbekannten Thatsachen verdanktman dem Ilrn. Doktor Zay in Art. ( Siche dessenSchrift: ColJau und seine Gegend , u. s. w. Zürich1307. S. 36 — 42.