yreite Uebersipht von SW. nach S. und SO. auf dasAgogna - Thal, den Orta - See, jenseits desselben aufdie Gebirge und Hügel der Sesia-Thaler, zwischen derSesia, Agogna und dem Tefsin auf die mit Reifs be-bauten Fluren des Unter-Novarra, und auf die StädteVerticelli und Novarra, deren Gefilde in der Geschichteso merkwürdig sind; denn sie durchzog Hannibal mitseinen Karthaginensern, nachdem er die Kottisclitn Al-pen überstiegen hatte, und schlug am Tefsin beySpmma die Römer (S. Sesto ); auf den Ebnen beyVercelli ( in Campis Raudiis ) war es , wo die Römerunter ihren CC. Marius und Catullus das ungeheureHeer der Cimbrer und Teutonen (im J. 114. vor Chr.Geb.) vernichteten* *); und bey Novarra war es, wo
prachtvollen Kapelle des Doms zu Mailand. Seine Mut-ter lebte noch, als er heilig gesprochen , und der Ge-genstand allgemeiner Verehrung wurde.
*) Gewöhnlich wird nach Florus angenommen, dafs dieCinibrer längs der % Etsch (Athesis) durch Tyrol nachOber-Italien herabgestiegen, und bey Verona von Mariusbesiegt worden wären. Es ist weit wahrscheinlicher,dafs ihre Freunde, die Tiguriner , welche 5 Jahre vor-her die Römer bey Villeneuve geschlagen hatten 1 (S.f^illeneuve), ihnen, die aus dem südlichen Frankreichzurückkamen, den Weg über den Simplon und Griesin das Thal der Tosa herab zeigten, längs welchem Fluissie bis an den Langensec , und von da bey dem Ortaseevorbey sehr leicht in die Ebpen Ober - Italiens gelang-ten. Die Gründe dafür sind 1. 1 ) Vellejus Pa^erculus
setzt die cimbriscbe Schlacht in Campis Raudiis; nunliegt Raudio oder Ro 5 italienische Meilen von Vercellipqd dem Po, 2 ) Nach flutarch sind die Cimberu längsdem Atisonem nach Italien herabgestiegen; dieser Flufs