Arnen.
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Minera’logie. Im Tasnatlial brechen silberhaltigeBleierze, welche in der letzten Hälfte des XVIII. Jahr-hunderts ausgeheutet und in der Schmelzhütte zu Lavingegossen wurden. Streitigkeiten brachten das Bergwerkins Stocken. '
Assen ( Aernen J , grofses Dorf iq Oberwallis andem linken Ufer der Rhone, nicht weit von Lax, (|urchwelches die Landstrafse führt. Nahe bey Amen , inder Lamen am Mühlibach, bricht der schöne Topfstein ,aus dem das Altar der Jesuiterkirche zu Bricg ver-fertigt ist, und aus welchem auch Ofenblatten geschnit-ten werden. Zwischen Amen und Craniols öffnet sichdas Binnen - oder Bindenthal , in welchem die befstenKäse des Walliserlandes gemacht werden. Von Arnenführt ein Weg in dieses ganz unbesuchte bevölkertellochthal, welches sich von W. nach O. gegen denUralpenkamm hinzieht. Der Ausgang desselben nachder Rhone ist so eng, dafs nur dessen GletscherstromRaum hat. Aus diesem Thale leitet ein Pfad nach Pom-mat im Ossolathal, und von da nach Domo d’.Ossola.Eisenerz soll in diesem Thale brechen.
Geschichte. Merkwürdigkeiten. Amen warder Geburtsort des Walter uf der Eine , seit dem J.1468. Bischof und Graf von Wallis. Zu seiner Zeitwar den 7. Aug. >1469. eine entsetzliche Ueberscliwem-mung. Er duldete nicht, dafs im Ein fischt hat dieFreyherren wieder aufkamen. Durch ihn schlofs Walli*in den J. r 473 - und 74. einen Bund mit Bern und an-dern Eidgenossen. Unter ihm brach Savoyen im Nov.
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