Druckschrift 
2 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 1 (1809) A - F
Entstehung
Seite
115
Einzelbild herunterladen
 

in den Sprüngen genannt, über eine steile Schneewandhinauf zur hintern PVagenluke , ein Felsgrat zwischenAbgründen , über ein stundenlanges ansteigendes Schnee-feld bis an den Fufs des Säntisspitz , und dann toMinuten lang über die steile und verwitterte Seite desBergkegels, auf seine Spitze. Der Weg auf den Säntisvon St. Johann in Toggenburg ist ebenfalls schwierig.(S. JVildhaus }. Man mufs in den Sennhütten derMeglisalp oder des Ober - Mesmer übernachten. DieSäntisspitz soll 7670 F. übers Meer seyn. Zwischendem Säntis und Geirispitz senkt sich gegen den Ober-Mesmer ein Gletscher, und ein andrer, der blaueSchnee genannt, zieht sich wie eine steile Wand vomSäntis nach der 'Wagenluke. Auf dein Geirispitz er-richteten die reformirten Appenzeller ein hölzernesKreutz zu Ehren der Benennung Kanton Säntis, wel-chen Namen das Appenzellerland mit den damit ver-bundnen Landschaften seit der Revolution von 1798.erhielt, und bis 1805. trug. 3) Von Weifsbad auf dieEbenalp 1 1 j 2 , auf Garten und Chluus 1 j 2 St. , hinterdas Oehrli 1 1 j 2 St., auf den Geirispitz 1 1 j 2 St.; so ge-fährlich wie der zweyte Weg. Die Aussicht auf demGeirispitz ist ausgedehnter wie auf dem hohen Kasten ,(S. weiter unten). Vom Säntis nehme man denselbenRückweg nach der Seealp , und von hier kann maneinen andern Weg, nämlich über den Fählerschaafbergzu dem Fühler - und Sämtisersee a St. und danndurchs Brüllisauertobel nach Welfsbad nehmen. DerSämtisersee ist ^ Stunde lang, bisweilen gröfser, und