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Mathematischer Atlas, in welchem auf 60 Tabellen alle Theile der Mathematic vorgestellet und nicht allein überhaupt zu bequemer Wiederholung, sondern auch den Anfängern besonders zur Aufmunterung durch deutliche Beschreibung u. Figuren entworfen werden
Entstehung
Seite
IV
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Tab.IV.

in welcher

Die m der Geometrie vor kommende. .[Nahmen der L ineen 7 Winckeln,Flachenund Cörper erkläret werden.

Für i

hg-. 6.

,3

& . 1 .

Hie Geometrie wird unterschieden, tri dreylheäc,mrnlick,m die Longimetne Planimetrie und Stereometrie, dieerstere handelt von den. Lineen, die zweirte von dmCfflüchen und, diedritte von den Cörpern / Tn eener jeden kommengewiße lÄahmenJur,ohne deren Erklärung man nichtJvrtJzotnmen kantend sollen derow egenhier beschrieben werden.

~ 2.

_.)£*. der Lonoimetne. '

Punci

'Breite, ,

Sinnen nicht verstellen kan 'ffig .1 . A .

. 3

Eine Lmee ist eine Größe, welche zwar eate hänge, doch keineie nech'Dicke hat,siefft entweder eine «jyra Ae,oder kfumttleiee. Sine gerade-L ltiee i/t welche zwischen ihren begehn Endendiso men lieget, sie auf keine Sette ausweichet,Hig. l BC. '

^. 4 .

Unter denen knimeti-Lmeen ißt die Vornehmste die Circul-LmeeTia.2. DETGH , welche tan einenPimct I, der das Centr lim. heißealso beschrieben worden, daß alle von solchem an die krufhe X meegezegeneLineen, IG,ID/IF 1 etc. welche die Semidiametri genenet werde,gleich send. Sine gerade Luise DG welche durch das Centrum I aufboj'den Seiten biß an die Circul-Lmee gehet, heißet der Diameter,so sie aber nicht durch daßetbe gehet, wie Tufnenet man sie eine Chol deEndlich emgedes Stück, der Circul-Lmee DE,DHG ü.s.w. wird eineil genennet, Die übrige krunune-L aieen, dergleichen eine beging. 3-*en m, die höhere Geometrie.

Eine pevpendicvlar-oder normal-LmeeX^. 4. p Qiß

welche auf einer andern NO,sji man die horizontal-Linee heißet,also stehet, daß sie sich, auf keine Seite weder gegen noch O neiget. Pa,raUel-Lmeen aber nehet man solche L incen, die überallgleichwettvoneinander abstehen,widdig. g

S-6.

Em "Windel ria. SE 3 A.G ßt ägentfdieENeigung zwcyerLmeenBA,ä. CA gegeneinander. Er entweder ein rechter Wmchel feig. 7 -da die begde Lineen DE m.D! zu einander perpendicular sind/oder emn ' rfFig. f. wen die Eröffnung Heiner als ein rechter/oder auch em \er-VVinckel , weh sie größer als heg einem rechten TCinekel, wieTdig 8 HGI.

. . «f 7 .

Arithmetüehe proportional-Lineen sind 3,4 oder auchmehrL meen; deren die elfte um so viel großer fod kleiner,J als die 2 *, soviel als die 2 * grÖ/ler (od. kleiner Jals die 3 b ,u. die 5 u als die 4 u u. s. w.dergT sind Ltg. g. AB,CD,EPfc.GH. Geome tnlche proportionalLineen aber ruhet man diejenige Laut,davon die elfte so offt in der Zweg,tenenthalten,als die2 a m der 3 ^,oder auch die 3 U m der 4*, u.s.f. der,gleichen stellet dieTig. 10. bey 111,1 !h ,18 O PQ vor. 1

ß . ö. o 1

Zu denen Lauen gehören nach die ß\-t\.t\.Slxixve, welche nichts an«ders Sind, als gerade -X incen, die m gleiche Tfieile emaetheiht sind, dadurchman die Große der andern Lauen in Zahlen aasfprechen u.die Zahlehmwieder auch. 01 Lineen verwandeln kan. Han unterscheidet sie inem ei ne, derof Ulf. 11 dreyerley -Arten, mit R S, T V imdfff X vor,lletßi. künstliche oder tausendtheilige, wie beyTfig. 12.

II.) Inder Planimetrie erfte/ßlächc Triangel,

welches eincffigur ft,so 01 dreyen X ineen armes chloßai, vndßolgp auchdrcyWmetßl hat. In ttnschung da' ICinckel ft solcher entweder ««rechtwmcklichtek =Triangel , weh einer von denen IPineketn, em rechterßt,wieEffig.t3 A . ~ d - r : n~~*- --1-1ti

.. oder ft er ein Xpihfwincklichter Triangelwen, alle seine drey WtnckeL spitzig sind wie 3 / oder endlich anihunpf,Winchliclltel weh er unter seinen TLine kein einen stumpfen hat, unddergliftlentweder ,weh. nemp ,tig. 13 . ~

Daten. __ ___ __

darangar keine Seite der andern gleich ißt, dergß > sind

, StG.

TTie Sexten- setbft 'eines Triangels haben auch, ihre besondere Ehahmen,

Für .3.

Für . 4

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Fig 15

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Fig. 1 6 .

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20

11,11

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eine unter solchen, dazu mangemecnuftich die untere nimt,heißet die Balisoder Gnmdlinee ,thc beyde andere nehet man die Schenctel oderQrura; bey rechtwaidchchten Drey-Ecken hefflet die eine von denen per;,pendiculaxren ScdenLig. 13 E G,die BaTlS, die andere davon nemUch E H der CatliettlS , und die Gbrtge G H , welche allezeit diegröSteffi, heißet die Hypothenufa

, Sn.

fDie Vierecke r Fig. lt sind auch untersetnedheher drt-DasQuadrat ist eineUläau^o via gleiche Seiten und reckte TPinck/l hat,als I. Ein Rectangulltm, so nur Zweg und zweygegeneinanderstehende gleiche Setten und 4 rechte Tüinckcl hatrwielZ. EmShaiabus oder geichobenes^Quadrat fft ecne'Tläehe die zwar4 gleiche Seite

_ Seiten , aber keine rechte lötnckel hat, dergleichen L, .

Ein Rhomboides oder ablang gelchobe nes Vier-E,ckift, daran nur die 2 gegenetnanderffihersteheiide Seiten,gleich, und,gar keine rechteTEtnckel wie TS.. Sorfffen heifflet man, auch, die'Vier-Ecke K L und T>\ Parallelograma. Ein Trapezinm ift einVier-Cck welches nur zwey parallele Seiten hat,und daran son »sten alle 4 Seiten ungleich als TSt Endlich ift ein Trapezoidesein solches Iher-Eck, daran weder 'Parallele noch gleiche Seiten zu *finden wie bey O vorgestelltr;

!§' ^' 1

Ute übrige 'VieEEcke bcy'Tig.ig. smd entweder regltLaire -

Fünf-Sechs Sieben-Ecke u.ß. w. weh nemheh daran alteSeitemcndTÜinckelgleich, wie an P und Q hder irrggulaire,daran keine Seite der andern gleich. ,oder daran auch me Wcnckd.unter sich ungleich,wie bsg R,S ü.T angezeigtr.

1 , S. 13 ..

Ein Circitl ist eine 'fläche die in eine Ccrcul L inec etnge,schloßen ist, wie beyTftg..U Zusehen.. Ein halber-Ql'CU .1dergleichen 'W,ist emeddäche so zwischen einer halben Cercut Linee und demdTiameter : Ein Ablchnitt JJft^.,sozwffchen einem.'Bogen und Chorde : e,ndhch ein Allste hm tt ,so zwischen einem.Bogen und zwegen Semidianietem begriffen, wie Y und Z,.

S 14.

In der CörpermeftHng oder Stereometrie komen fol,gende Chahmen vor EDer CllbitS Et Lg. 17. Afft ein Cörper, dtfienLange ,dh~eitc und Hohe gleich ißt, und überall rechte TPinekd hatr.Das rarallelcpipedum ßt ein Cörper cUßen. obere und untere rlache em Quadrat oderdtectangühan,, und der durchgehende gleich dickßt,wie B und C ,- Es gehöret unter die Pritrnata welche nichts an »ders sind, als Cörper, deren obere und unteredfache em'Pier-Eck, das

YDicke haben;dergd sind F ein lechs-Eckigtes

Bn fma dPerm. die obere und imteredßäche an einem EPrßmate ein CG,ciu ßt,so wird solches em Cylinder genenet, deren einer bey E,vorgeftellt. G- ßt ein hangendesUTufma, und H em han 0gender - Cylinder. ^

Die. Pyretmiden<F^. 18. sind Cörper deren Grundflächeein Uiel-Eck, die umschließende Plächen aber Urey-Ecke sind, die sichalle oben zusammen begeben,und die 'Pyramide zuspitzen I ist eine" eine vier-Eckgte und L ein vietEddg:

__ v i ein ConilS od. J^P*ei. das r r-

der sich oben Znspitzt,gekurtztr fyramideähnlich sind. ^obereu.untere'

Cimdsind, wie O zeiget. P ü. Q fh _

dergT gibt es auch abgetchnitte Oylilirler davon einer iffig.ig.vorgerißen.

S.1.6.

Eine Kugel EEig.2o. R em Cörper, deßen itmfchließendeäußereTfäche von dem Zlittelpnmct od. Centro überallgleumvett ent,ferriet. Eine Halbkugel S ertßtehet weh man die gantse'Kugelge ,,rad durch das Centrum verschneidet, gehet aber der Schnitt nicht durchdas Centnan.,so entstehet ein. Abtcbmtt einer'KugeVG und~V. EinAuslchnitt der JCugtl, wie X und Y smd, ßt ein solches Stück voneiner Lugel ,welches van derselben also heraus geschnitten, daß derSchnitt biß in das Centrum.gehet,u. sieh in demselben endet.

Endlichvorgesteüet,

che regulaae Piel-Ccke sind. Es gibt rächt mehr als fünfe, nemlieh das Tetraedarum A, welches mit 4, das OcmedriimB /So mit 8 gleichseitigen 'Triangeln, umgeben . EDaS Hlxaedrum oßr der CllbllS C . (deßen wir auch schon obenS. 14 gedacht) welcher aus 6 Quadraten, das Icoiae -drum D, so aus 20 gleichseitigen 'Triangeln, imd letztlichdas Dodecaedmm T , so aus 12. regulairen'Tiaß-EckenZusammen gesetzet ßt.

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