Lege ich die zu Harefield vom Hrn. Grafen Brühlgemachte Beobachtung, und die aus Anfang und Endehergeleitete Conjunction zu Grunde, so erhält man vonIlarelield die Mittagsunterschiede:
Güttingen . . . 41' 31",79 östlich.
Gotha .... 44' 41",f östlich.
Berlin .... ii",6i östlich.
Danzig . . i St - 16' 10",49 östlich.
Folglich, da aus mehreren Beobachtungen des Hrn.Grafen Brühl der Mittagsunterschied zwischen Harefieldund Paris bestimmt ist — 11' 16",9 6 (*), so gibt diefs dieMittagsunterschiede von Paris für die Sternwarten zuGotha, auf dem Seeberg . . 33' 24",^ östlich.
Berlin.43' <[4",6<j östlich.
Danzig . . . . . . i St - 4' {3",53 östlich.
Göttingen.30' 14",8 3 östlich.
und man erhält hieraus die geographische Länge vonGotha = 28° 21' 8 ",i
Berlin = 3c 0 58' 39 ",IS
Danzig rr 36 0 13' 22",9S
Göttingen = 27 0 3 3 / 42",.^
Die altem Mondstafeln von Mayer Edit. London 1770geben die Conjunction für Paris
o’ J - 3' 21",2 mittl. Zeit.
Die neuern Tafeln (Lalande Astronomie, troisiemeEdition) hingegen
c u - 3' mittl. Zeit.
Vergleicht man damit die aus den Beobachtungen her-geleiteten Conjuuctionen, so ergibt sich, wenn man dieConjunctionen durch die Meridian -Differenzen von Gotha— 33 ' 3 j" (nach des Hrn. von Zach Bestimmungen); vonHarefield n' t6",96; von Göttingen, nach Tob. Mayer,
30'
(*) Berlin. Jahrbuch 1791. pag. 227. 240. Conn. des teraps 1792.
De Zach Tabb. motumn Solis pag. 21,