D a ich mich bey der Wandelbarkeit des Mauerqua-dranten auf die mit demselben beobachteten geradeAufsteigungen nicht verlassen kann (*), auch die König-liche Sternwarte kein Passage-Instrument besitzt, so habeich zur genaueren Zeitbestimmung mich mi.t Sonnen- undSterndurchgängen im Mauerquadranten, nicht begnügt,sondern auch correspondirende Stern-Hphen genommen,und die Zeit daraus hexgeleitet. Die gerade Aufsteigun-gen habe ich nach den besten Tafeln und Fixstern-
ver-
(*) Das Fundament, worauf der Mauerquadrant ruht, ist so sehrgesunken, dafs das Instrument durch die Schrauben, die ztiEnde sind, nicht mehr in den Meridian gebracht werden kann.Ueberdiefs richtet sich die Lage des Quadranten nach dem Ther-mometer, und die Bewegung des Pfeilers sainmt dem Instrumentekann mit Riecht mit dem Athemholen verglichen werden. Umvon der Lage des Instruments einen anschaulichen Begriff zugeben, brauche ich nur eine der Corrections - Gleichungen ausmeinem Astronomischen Tagebuche der Sternwarte auszuheben,wodurch ich mit unbeschreiblicher mühevoller Gedult und vielenNachtwachen die Fehler des Instruments bestimmt habe. DieMayersche Formel (Tob. Mayer opera inedita Vol. I. Edit. Lich-tenberg p. 19.)
A cos « ►{• B sin « C .
X =
X =
cos ä
wird:
3^,5022 cos« 15",0564 sin«
1 11 , 66 g
cos (p — «) cos (p — «) cos (p — «)
wenn X die Summe der Fehler, und p die Breite bezeichnet.Aus der Formel ist klar, dafs der Mauerquadrant im Zenith um52",$ und im Azimuth, vollends gar, nicht weniger als um3 ' 4S </ >75 hn Bogen äbweiclit,
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