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Kirche der im Jahre 1802 in Düsseldorf aufgelöstenKreuzhcrrn-Canonie hierher überbracht worden sind.
In einiger Entfernung davon befindet sich einder Ehegattin des Schumachermcisters G. Jansen,gcb. Clemens (j 1828) gewidmetes Kreuz, welchesfolgendes Gedicht, (wovon die vier ersten Zeilen inHans Sachsen's Manier abgcfaßt sind), zu lesengibt:
Steh Wanderer, steh still!
Thu meine Inschrift gut betrachten,
Was ich dir sagen will.
Merk' wohl, und tbu sie nicht verachten:
Was du mein Leser bist.
Das bin ich auch gewesen;
Was du von mir jetzt liest.
Wird man von dir bald lesen.
Zuletzt folgt ein Kreuz, mit der Aufschrift:
Die Gerechten werden ewig leben, und der Herr istihr Lohn, und der Höchste sorget für sie.
6. R e i h e.
Die Aufschrift desjenigen Kreuzes, welches dasGrab der Carolina Müller, gcb. Neinders, (j-1819,im 25 I.) andeutet, lautet:
In jener Welt vor Gottes Thron.
Empfängt ihr Geist der Tugend Lohn.
Hier weinen Gatte und Verwandten,
Und alle, die die Edle kannten.
Zwei Kinder weinen, ach! um sie;
Sie starb den Säuglingen zu früh.
Diesem folgen zwei einfache Leichensteine, wo-von der eine die Ruhestätte der Maria Ther. Josi