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ren eine freie Durchsicht über die blumigen Hügelder Gräber. Eine gegen die Mitte gelegene Stelleist es besonders, welche den Wanderer gleichsam mag-netisch an sich zieht. MehreDenkmäler von Wichtigkeitnämlich stehen hier, eine Gruppe bildend, bei einander,traurig Hangende Zweige der nahe stehenden Weidenumflattern ihre kalten Stirnen, und schicken denVerblichenen luft'ge Seufzer nach.
1. R e i h e.
Ein Kreuz ist's, gepflanzt auf dem Gra-be der Adelheid Elis. Hilgers, (* 1812, 1 1821)welches in dieser Reihe die Aufmerksamkeit desWandernden zuerst an sich zieht; und zwar einesReimes wegen, in welchem sich der Charakter derniedern Volkspoesie gar deutlich ausspricht. Erlautet wörtlich so:
Hier in dieser Sterbehülle,
Ruht das Unschulds-Mädchen in der Stille,
Und kommt nicht eher aus dieser Gruft,
Bis sie die Allmachts-Posaune ruft.
Diesem reihen sich mehre Grabsteine von man-cherlei, meistens aber veralteten Formen an. Dererste ist gewidmet dem würdigen Priester AdamAlops Brewer, Pfarrer, (1 1820, alt 59 2-1— Der zweite trägt an seiner Vorderseite einenmenschlichen Schädel, nebst den Worten;
„ 81 t tibi reira levis, er rnolliter osla cnbsnt,vals aniina canclilla, vale in aersrnuin/*
Und auf der Rückseite eine Uebersetzung diesesSpruches, nämlich: