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5. R e i h c.
Einfacher Grabstein, mit lateinischer Grabschrift,gewidmet dem würdigen Priester F. Th. F. vonSieger, 1 1812, im 52. I. s. A.
Nachdem man nun einer Anzahl von Leichen-steine, und einer Menge halbvermoderter hölzernerKreuzer vorbeigewandert ist, gelangt man an einziemlich isolirt stehendes Denkmal, welches sich durchdie Eigenthümlichkcit und das Geschmackvolle seinerForm von vielen andern merklich unterscheidet.(Siehe Tab. I.) Keine Inschrift steht auf diesemDenkmale, frei ist es von allen Verzierungen undSinnbildern, höchst einfach seine Form, und dochträgt es den schwermuthsvollcn Charakter einesGrabmales weit mehr an sich, als viele andereniedlich verzierte und künstlich ausgemeisselte Mo-numente, welche eher eine Stelle in einem Lustgar-ten, als auf dem thräncnbenctzten Grabe des ge-liebten Vaters verdienen möchten.
Das Denkmal besteht aus grauem Sandstein,hat eine Höhe von 6 Fuß, ist dreiseitig, und mitabgeschnittenen Kanten versehen. Auf jeder Seitebefindet sich eine für die Inschrift, vielleicht auchfür Sinnbilder bestimmte, hervorstehende Tafel.Dem Vernehmen nach deckt dieses Denkmal dasGrab eines Franzosen, dessen weitentfernte Ver-wandte dasselbe wahrscheinlich gänzlich ^vollendetwähnen.
Es folgen nun noch zwei einfache Grabsteine,wovon der eine gewidmet ist, dem W. H. Olbertz,