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Ideen zu einer Geographie der Pflanzen nebst einem Naturgemälde der Tropenländer, auf Beobachtungen und Messungen gegründet, ...
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NATURGEMALDE

gefunden. Nun gibt meine Barometer-Beobachtung, welcheHerr Gouilly gefälligst nach Laplaces Formel berechnet hat,Tapia um zwey tausend acht hundert sechs und neunzigMeter (i485 Toisen) über dem Meere an. Demnach beträgtdie ganze Höhe sechs lausend fünfhundert sechs und dreyfsigMeter (5354 Toisen). Wende ich dagegen Laplaces neueRefractionsformel auf meine Höhenwinkel an : so linde ichden Chimborazo sechs tausend fünf hundert vier und vierzig

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Meter (3357 Toisen) hoch; ein Resultat, welches zwischendie älteren Angaben fällt, aber der Messung des spanischenAstronomen Don Jorge Juan 1 am nächsten kommt. .DieLänge der von mir gemessenen Standlinie, tausend siebenhundert zwey Meter (873 Toisen), die Natur der Winkelund die Güte meines Rainsdenschen Sextanten lassen michhollen, dal's meine Höhenbesliminung des Chimborazo nichtgar viel von der Wahrheit abweicht.

Der Gipfel dieses kolossalischen Gebirges hat, Trotz derVerschiedenheit des Gesteins, einige Ähnlichkeit mit derPhvsionomie des Montblanc. Er ist ein grofses Kugelseg-ment, eine Form, welche auf dem bevliegenden Profile,der geringen Distanzscale wegen , nicht hat ausgedrücktwerden können. Eine Landschaft, welche für meine Reise-beschreibung bestimmt ist, wird den Chimborazo in seinerwahren Gestalt malerisch darstellen.

Hinter dem Chimborazo erhebt sich in der Zeichnung einfünf tausend sieben hundert zwey und fünfzig Meter (2952

1 Viaje a la America mericl. p. 98. (Ed. fran?., T- II, p- u 4 -)