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Ideen zu einer Geographie der Pflanzen nebst einem Naturgemälde der Tropenländer, auf Beobachtungen und Messungen gegründet, ...
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DER TROPENLÄNDER.

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der Yorwelt erinnern ; diese einsamen Luftregionen end-lich , zu welchen kühner Muth und edle Wifsbegierde denAeronauten 1 leitet : alle diese Gegenstände, in ein Nalur-gemälde vereinigt, sind gewifs fähig die Phantasie auf dasvielfachste zu beschäftigen, und in ihr neue und lebendigeBildungen zu gestalten. Auf diese Weise behandelt, könnteeine Schilderung der Tropen-Natur Wifsbegierde und Einbil-dungskraft zugleich nähren , und zum Studium der Physikseihst diejenigen anreitzen , welchen bisher diese reicheQuelle des intellectuellen Genusses verschlossen geblieben ist.

Indem ich diese Ideen entwickle, rede ich nicht sowohlvon d,er Arbeit, welche ich in diesem Werke liefere, alsvielmehr von der Ausführung, deren ich ein Naturgemäldeder Aquinoctial-Länder fähig halte. Der gegenwärtige Versuchbedarf der Nachsicht des Publikums um so mehr, als ermitten unter den heterogenesten Beschäftigungen ausgear-beitet worden ist. Gestatten neue Unternehmungen, zu denenich mich vorbereite, mir künftig Mufse und Ruhe : so hoffeich, diesem Naturgemälde eine gröfsere Vollständigkeit zugeben ; denn botanische Karten werden das Schicksal derbisher sogenannten geographischen haben, und sich ihrerVollkommenheit allmählig nur dadurch nähern , dafs sichdie Zahl genauer Beobachtungen und Messungen vermehrt.

Ich habe die erste Skizze dieser Arbeit an der Küste derSüdsee, im Hafen von Huayaquil entworfen im Februari8o3, als ich von Lima zurückkehrte, und mich zu der

1 Herrn Guy-Lussacs Versuche, im September 1804.

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