Wassers in verschiedenen Höhen über der Meeres-fläche.
Um die Erscheinungen der Tropenländer leichter mitdenen der gemäfsigten Zone zu vergleichen , sind noch an-dere Verhältnisse, zum Beyspiel,
Berghöhen in verschiedenen Weltgegenden, nebst denEntfernungen , in welchen sie ohne irdische Strah-lenbrechung sichtbar seyn würden,hinzugefügt worden.
Dieses Naturgemälde berührt demnach gleichsam alle Er-scheinungen, mit denen ich mich fünf Jahre lang währendmeiner Expedition nach den Tropenländern beschäftigt habe.Es enthält die Hauptresultate der Arbeiten, welche ich inden folgenden Bänden näher entwickeln werde. Eine solcheSchilderung der Natur heifser Klimate schien mir nicht blofsan sich selbst interessant für den empyrischen Physiker;sondern ich schmeichelte mir auch, dafs sie besonders lehr-reich und fruchtbar durch die Ideen werden würde, die siein dem Geiste derer erregen könnte, welche Sinn für allge-meine Naturlehre haben und dem Zusammenwirken derKräfte nachspüren. In der grofsen Verkettung von Ursachenund Wirkungen darf kein Stoff, keine Thätigkeit isolirtbetrachtet werden. Das Gleichgewicht, welches mittenunter den Perturbationen scheinbar streitender Elementeherrscht, diefs Gleichgewicht geht aus dem freyen Spiel dy-namischer Kräfte hervor; und ein vollständiger Überblickder Natur, der letzte Zweck alles physikalischen Studiums,kann nur dadurch erreicht werden , dafs keine Kraft, keine