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NATURGEMALDE
unter 6o° n' nördlicher Breite, erhebt sich zu einer Höhe 1von fünf tausend vier hundert ein und vierzig Metern(2792 Toisen); der Pico de Buen Tiempo erreicht eben-daselbst die Höhe von vier tausend vier hundert neun undachtzig Metern ( 23 o 4 Toisen). In unserer mittlern Breitevon fünf und vierzig Graden hat der Mont - Blanc viertausend sieben hundert vier und fünfzig Meter (244° Toisen),und ich glaube, man darf ihn als den höchsten Gipfel desalten Kontinentes betrachten, so lange als die Berge vonPue-Koachim 2 (das heifst das nördliche Schneeland, Tibet)und die nordwestlichen Gebirge von China, welche, derSage nach, höher als der Chimborazo sind, ungemessenbleiben.
Aber unler fünf und vierzig und sieben und vierzigGraden nördlicher Breite in der gemäfsigten Zone senktsich die untere Grenze des ewigen Schnees, welche zu-gleich auch fast die Grenze alles organischen Lebens ist,bis zwey lausend fünf hundert und drevfsig Meter ( i 5 ooToisen) herab. I m die Fülle verschiedenartiger Thier- undPflanzenformen zu entwickeln , um die Manniehfaltigkeitmeteorologischer Erscheinungen hervorzubringen , bleibtdemnach der Natur auf dem Abhange der Gebirge in unsermmildern Erdstriche kaum die Hälfte des Raumes, welchenihr die Tropen darbieten, wo in den Cordilleren die Vege-
1 Relacion del Viaje hecho por las Golettas Sutil y Mexicana en el A. 1792,para reconocer el Estrecho de Fuca (por D." Dionisio Galeano y D. n CayetanoValdes), p. 122.
2 Samuel Turner’s Gesandschaftsreise nach Bootan, S. 3oo.