Druckschrift 
1 (1809)
Entstehung
Seite
281
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Romanschf. Sprache.

2bi

Erklärung der Buchstaben.

Das o - hat einen Ton zwischen o und u, undohne diesen Unterschied wird ir.an nie acht aussprechenkönnen; z. B. tot: alles; w, oder; mund; Welt;mon ; ein Haufen u. s. w.

h - o - u - entsprechen dem deutschen; ä -0 - ü , und so die übrigen Selbstlauter.

Das v hat einen Laut oder Mitlaut vor allenSelbstlautern wie das italienische c vor i und e;z. B. caja r y cura , er ins , cd/, cupi u. s. w.

Das v wird leichter , als im Deutschen , ausgespro-chen , und unterscheidet sich vom /.

Das c ist Rhätiscli, und gleicht dem französischenLaut in der Endsylbe , wenn es tier , oder tiers ge-schrieben ist; z. B. Poitiers.

Das j bat den nämlichen Mitlaut wie das c, aberes wird gelinder ausgesprochen; z. B. juveti, Justin,Jentar. Die Italiener bedienen sich des nämlichenMitlauts, wenn sie gin , gilt , gio , gie etc. schreiben.

Das g entspricht vollkommen dem französischen gvor e etc.

Das g hat einen Mitlaut wie das g , es wird aberstärker als das andere ausgesprochen; z. B. gendrar,gemer, gern , gar, gan, gon. Letzteres entsprichtdem sch der Deutschen.

Das .t gleicht dem französischen c , und ist also einleises s; z. B. Ser , Sein , masira , masa. Den Un-terschied zwischen dem einen und andern s bemerktman in folgenden Worten : z. B. Sur, Sein, mnsa >