Druckschrift 
1 (1809)
Entstehung
Seite
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2.\ V. A 15 S C H N I T T. I

schwache Entwürfe von den vcrschiedrien ausserordent-lichen Ans- und Ansichten , die man auf diesem Bergegeniefst, darzulegcn. Sein naher Standpunkt an derhohen Alpen-Kette, seine ganz freye I.age in der Mitteso vieler Seen und Thiiler , seine Höhe von 900 Klaf rtern , welche die ganze nördliche und einen Theil deröstlichen nnd westlichen Schweltz, bis nach Deutschlandhinein, unumschränkt überschaut, werden Jeden über-zeugen , dafs ein Aufenthalt auf diesem Berge äufserstanziehend und reich an Genufs seyn müfse. Ich kennekeine Berggegend, wo man neben dem Zweck, in rei-ner Bergluft zu leben und Milchkuren zu machen, sogenufsvoll mehrere Wochen zubringen könnte , als aufdem Rigi. Zugleich findet hier die grofse Annehmlich-keit statt , dafs mehrere Personen zugleich einen Auf-enthalt machen können , welches auf den drey andornBergen wegen Beschränktheit des Raums schwerlichmöglich seyn möchte.

Die edle und geliebte Dichterin, Friederi/.e Brun,war die erste unter allen Reisenden, welche im Anfangdes Septembers 5795. mit ihren Kindern auf dem Rigieinen Aufenthalt von neun Tagen machte. Man sehehierüber ihre lebendige Schilderung in ihrem Tagebucheiner Reise durch die östliche und südliche Schneitz1800. Kopenhagen. S. 232 318-Ich kann, schreibtsie, «den Rigiberg nicht verlassen, ohne der Familie«Joseph Antoni Schriebers (aus Art), Gastwirths zum« treij'sen Hofs auf dem Rigi, das dankbare Zeugnifs«eines gerührten Herzens zu geben. Ihr W°Hf vv0 U en i