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II. Abschnitt.
werbsarten, sowohl auf den körperlichen Zustand, alsauf die Gemüthskraft, auf die Sitten und Geistesausbil-dung , überhaupt auf das vernunftmäfsige, glücklicheoder elende Leben jedes Völkchens so unverkennbaräufsern — der darf sich in der Scliweitt die reichsteErndte fruchtbringender Betrachtungen und Kenntnisseversprechen.
Nur hier allein in Europa bestehen Hirtenvölkerund Volksregierungen. Wer also diese merkwürdigeStaatseinrichtung in der Wirklichkeit kennen lernenwill, der mufs die Hochgebirge der Schweitz besuchen.
Der Landwirth kann in mehrern Gegenden derSchweitz die nützlichsten Erfahrungen einsammeln ; dennWiesen- und Ackerbau, Viehzucht und Milchbenutzungwerden auf dem festen Lande von Europa nirgends sovollkommen betrieben, als hier; auch läfst sich da jederZweig der Landökonomie von dem Bau der Gräser biszur Kultur der Oliven und Seidenbäume beobachten.Wichtiger aber als alles dies wird jedem Landwirth derBesuch zu Hofwyl (2 St. v. Bern) bey dem Hm. vonFeilenberg seyn. Dieser edle Schweitzer hat so tiefgreifende Verbesserungen in den verschiednen Zweigendes Landbaues ausgeführt, dafs sein Landgut die-Schuleund das Muster für die Landwirthschaft des XIX.Jahrhunderts werden wird. Man sehe hierüber den Art.Hofwyl im III. Theil.
Eben so wird derjenige, welcher den Kunstßeifsder Menschen und die Fabrikhandlung zum Zweckseiner Reisen macht, in den Gebirgen Jppenzelis ,