bekannter Pulversyftem a) gekannt haben,welches zwischen das erste und zweyte deroben erwähnten fällt, so hätten sie allemalauf diese Entdeckung gerathen müssen. Manhat aber freylich den Grund dieser und man-cher andern Oseitanz unserer Väter in derbesondern Einfall und dem guten Herzen der«selben zu suchen, wovon ihnen der Himmel,zum äußersten Nachtheil ihres Verstandesund Witzes, doppelte Portion zugemessenhatte. Mit der Entdeckung ist es ohngefehrso zugegangen. Die Aerzte hatten nemlichschon lange bemerkt, daß man, um gewisseKrankheiten zu heilen, die Arzeneyen auf dieden kranken Gliedern gerade entgegengese^eThcile des Leibes appliciren müsse. Wennjemand z. E. ein Brausen in den Ohren ver-spürte, so steckte man ihm die Füffe in lau-lichtes Regenwasser; hatte der Schlag je-manden auf der rechten Seite gelähmcr, soöfneten sie eine Ader auf der linken; hattejemand die Krätze auswendig auf der Haut,so schmierten sie den Patienten nicht aus-wendig,
») Hiervon wird unten geredet werden.