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ihm entdecken, um auch nur den gering-sten Verdacht daran zu hängen. Dennich will um aller Welt willen nicht, hoffen,daß ihr ihm als ein Vergehen anrechnet,daß er neulich, als er einen seiner ehmaligenGlaubensgenossen besucht, etwas mitge-nommen hat. Mitgenommen, sprechendie Leute, das ist die wahre Sprache derkriechenden, ängstlichen, raunenden Ver-läumdung, die, wenn sie sonst nichts, sichim Fall der Noth zu decken, finden kann,sich im Worte selbst noch einen Schlupfwin-kel baut. Warum sagt ihr nicht gleich ge-rade heraus, gestohlen. Aber ich habeMaterie genung, ich will dieses ungebrauchtliegen lassen und lieber gleich fragen, um kurzvon Sache zu kommen: wem hat er es ge-stohlen? Einem Juden oder einem Christen?Einem Juden, sagt ihr. Also gut. Zeigtaber dieses nicht eine edelmüthige Verach-tung seinerehmaligen Glaubensgenossen an?und daß eine wahre Sinnesänderung beyihm vorgegangen ist? Wer nicht recht bisauf den Boden bekehrt ist, wird immer heim-lich seinem alten Glauben anhangen und
heim-