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wahr sey, denn es ist gerichtlich bestätiget,aber kann der Jude nicht deswegen ein ehr-licher Kerl seyn? Hierauf allein kommt es^ an. Denn ob er gestohlen oder nicht ge-^ stöhlen, im Stockhaus gesessen oder nicht ge-^ sessen habe, ob er verwiesen oder nicht ver-öl wiesen worden sey, mit einem Wort, das
^ wollen wir nicht wissen. Die ganze FrageM ^ lauft darauf hinaus: ist der Kerl ehrlich,
> -« und konnte er zur Taufe gelassen werden?M Können wir dieses beweisen, so giebt es sichP mit dem einfältigen Stehlen, Stockhaussi-ln tzen und Landesverweisen von selbst.
Aber nun hört einmal, was ihr mit eu-ren vermeintlichen Beweisen hiergegen aus-richtet. Nichts, gar nichts. Denn erst-< K lich wollen wir einmal euer verwiesen wor-den und euer Landstreicher seyn, beleuchten,uta Ich denke noch immer nicht, daß ihr diesesM im Ernste anführt, den Mitbruder verdach-!h« tig zu machen; thut ihr es aber, so ver-^ rächet ihr dadurch eure grobe Unwissenheit
^ in der Gelehrten- Kirchen- und politischen
.,, Geschichte. Denn wem ist unbekannt als's D euch,