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^ Bahrdt. Wohlan dann! ihr unsterbliche Deut-^ sche! mögt ihr es leiden, daß Kaiser und Könige(er schlägt ein Schnippchen) nicht so viel nach euchkm fragen, indessen der gottlose Zimmermann im ver-trauten Briefwechsel mit der größten Monarchin^ und größten Frau der Erde steht?lch Chor, (mit den Zähnen) Knirsch! Knirsch!
^ Bahrdt. Daß Friedrich der Einzige ihn zuseinem Krankensessel ruft, und mehr als Medici»iee mit ihm spricht?
^ Chor (mit Zähnen) Knirsch! Knirsch!
^ Bahrdt. Daß seine Schriften verschlungenwerden, indessen man die unsrigen nur kam, undK-- manche gar wieder ausspeyt?
Ä Chor. Knirsch! Knirjch!
M Bahrdr. Daß er niedliche möblirte Zimmer,
» getäfelte Fußböden, eine wohlbesezte Tafel und gu-ten Wein im Keller hat? indessen ich, und der« Leipziger Herr Magister, und der arme TeufelM Auittenbaum, und mehrere unter uns, kaum einenni> Krug Bier und eine Pfeife Brandenburger Knasterbezahlen können?
Chor. Knirsch! Knirsch! Knirsch!
Bahrdt. Go recht! das ist die Stimmung,^ in welche ich euch zu versetzen wünschte. Wer über^ gewisse Dinge die Geduld nicht verliert, der hat
^ keine zu verlieren. So schwört mir denn, diesen
^ unser« gemeinschaftlichen Feind, diesen Dorn inunserm Auge, diesen Pfahl in unserm Fleische, zunecken und zu verfolgen, überall wo ihr ihn errei-O chen