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1 (1915) Niederösterreich
Entstehung
Seite
508
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508 Zwettl.

den, so z. B. der Teil Cod. 147, 2 12 zu Cod. 147, 1, der im J. i34gvon dem genannten Gnemhertl dem Kloster geschenkt wurde. (Aus-führlicheres bei Hammerl a. a. O.) Envähnung eines Gesamtkata-logs, den wir nicht mehr kennen, macht im Cod. io3 f. 1 ein durch

5 anderweitige Eintragungen in Zwettler Handschriften für die Jahrei3gs 1405 nachweisbarer Schreiber, welcher nach Ha m m erls Fest-stellung mit dem Bruder Nikolaus von Dobresberg identisch ist, lautder Inhaltsangabe für diesen Codex: c Item opusculum de actione mis-sarum. Item libri proprii pertinentes ad fundum sancie

10 Marie virginis in Zwetel et sunt in universali omnes annotate 1 )infine opusculi.' In dem zwischen 1620 1640 entstandenen ZwettlerBibliothekskatalog, der uns im Cod. g$2o der Wiener Hofbibliothekdurch eine Abschrift des Augustiner-Eremiten P. Xystus Schier(1727 1772) erhalten ist und von A. Goldmann in den Mitteilungen

r 5 des bsterr. Vereins für Bibliothekswesens Jahrg. 7, S. 16 ff. auszugs-weise veröffentlicht wurde, wird noch angeführt: 'Opusculum deactione missarum. Ms. NB.! in fine index librorum monasteru '.Diese Note stammt von Schier, ein Beweis, daß er den Katalog imCodex noch gesehen hat. Die Untersuchung der Hs. io3 saec. XIl

20 ergibt jedoch, daß in der letzten Blätterlage der Buchtext ihressechsten Blattes unvollständig schließt, Bl. 7 derselben ausgerissenund Bl. 8 bis auf einen falzähnlichen Teil ausgeschnitten ist. Es istsomit kein Zweifel, daß auf dem ausgerissenen Blatte 7 zuerst derTextabschluß und dann der Bücherkatalog gestanden hat; Bl. 8 War

25 vielleicht schon auf den Falz zugeschnitten. Seit Schiers Tagenalso ist dieser Katalog verschollen, wir können sagen vor 184g, dennwenn Fräst ihn im Cod. io3 noch gefunden hätte, wäre er gewißsowie der Katalog aus Cod. 84 in seine Arbeit über die Zwettler Hss-a. a. 0. aufgenommen worden. Aus dem Ende des 14. Jahrh. exi-

3o stiert ein Zeugnis über ausgeliehene Bücher, aber ohne nähere An-gabe. Im Cod. 361 f. q8 v steht nämlich von einer Hand um dasJ. i38o eingeschrieben: 'Nota, quodfratriMichaheliaccomodaviniusad Studium Pragense libros et Volumina, que subnotantur. Pritnolibrum phisicorum in pergameno. Item . . .', womit die Notiz ab-

35 bricht. Von dem schon erwähnten Bruder Nicolaus de Dobersbergrührt eine umfangreiche Eintragung im Cod. 22 des Stiftes her, diebesonders dadurch wichtig ist, daß sie sich auf eine Anzahl heutenicht mehr in Zwettl vorhandener Handschriften bezieht. Sie ist insJ. 1405 zu setzen (s. hier Nr. 75 ). Ursprünglich waren die jetzt in

40 der Bibliothek vereinigten Codices in verschiedene Räumlichkeitendes Klosters verteilt, wie wir aus den Signaturen einzelner dav<> n

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