Druckschrift 
1 (1915) Niederösterreich
Entstehung
Seite
290
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2QO 3z, Wien, Dominikaner.

lederband gebunden; auf dem Rücken und auf f. i R ein Papierzettelmit der Zahl 260 (2^'^x 22 cm). Ursprünglich bildete das Verzeich-nis nur das erste Stück einer viel umfangreicheren Handschrift,deren Inhalt von derselben Hand, die den Katalog schrieb, auf f. 1

5 angegeben ist wie folgt: Contenta huius libri. Registrum super libnslibrarie huius.'') Interpretacio nominum Hebraicorum contra falsarnexposicionem ludeorum de adventu Messie. Cassiodori über de ani-ma. Exemplar epistolarum fiendarum de diversis. Ars contemplativavite. Ars memorandi. Ars predicandi. Der Bibliothekskatalog wurde

10 also später von der umfangreicheren Handschrift abgetrennt. Durchein Versehen des ersten Buchbinders im 16. Jahrhundert kam dasBlatt 25 beim Binden an die Stelle zu stehen, wo es in der Reihe das36. mar. Die Andeutung der richtigen Abfolge geschah schon durchden Katalogschreiber selbst; die entsprechenden Hinweise zur H& ~

15 Stellung der richtigen Blätterfolge finden sich an mehreren, jetzt alsf. 24 v ,f. 2 5 R , f. 2 5 v , f. 2 6 R , f. 3f, f. 36 R bezeichneten Stellen. Wiejedoch die Eintragung auf f. 36 v zeigt Post 12 folia habes continuatio-nem huius materiehoesigno (mit einem Zeichen ähnlich einem Penta-gramm), welchem Hinweis nichts im jetzigen Bestände der Iland-

20 schrift entspricht, dürfte ein Blatt fehlen, auf dem der Schluß aeimit der Überschrift Tractatus ab U ineipientes versehenen Aufzeich'nung, d. h. der Schluß des Index der mit U beginnenden Autoren 2"finden war.

Dieser Katalog enthält nämlich außer einer allgemeinen E lfl '

25 leitung (f. i v Directorium registri):

/. das Verzeichnis nach dem Standort der Handschriften M ldeiner Anzahl von Drucken mit ausführlicher Inhaltsangabe der in deneinzelnen Bänden enthaltenen Schriften, wie sie auf den pulpetaz*«^''gebracht waren, mit den Signaturen von A 1 bis U 48. Die P ll ' te

3o waren von zwei Seiten zugänglich und die Bücher auf jeder ae ^beiden Seiten wieder in zwei Reihen aufgelegt. Die Zählung «fBände läuft jedoch für alle vier Abteilungen je eines Pultes einheit-lich durch. Die Zahl der in den einzelnen Unterabteilungen ver-zeichneten Bücher wechselt, wahrscheinlich infolge der verschiedene* 1

35 Größe der Bücher. Eine strenge fachliche Anordnung war schowegen der Mannigfaltigkeit der in einzelnen Büchern vorhandene 11Schriften nicht durchzuführen, dennoch sind Bücher desselben » nS 'senschaftlichen Stoffes auch auf den Pulten nebeneinandergerei' 1Die Gesamtzahl der Bücher beläuft sich auf 0X5 Bände, doch sthn in

40 ; ; da-u von einer Hand des 18. Jahrh. Catalogus Bibliothecae huius anrn

Pctri Nisri.

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