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Fr. Schulte, Die Rechtshandschriften der Stiftsbibliotheken usw. III. Klosterneuburg
in Sitzungsberichte der kais. Akad. der Wiss. in Wien, Phil.-hist. Classe. Bd. 5-j,
Wien 1868, S. 5?5 — 604.Jul. Petiholdt, Adreßbuch der Bibliotheken Deutschlands usw., Dresden 1875, S. 221. 493-Martin Mayr in Neues Archiv der Gesellschaft f. alt. deutsche Gesch. Jahrg. 5, Hannover 5
1880, S. ißO.Joh. Hu einer, her Austriacum in Wiener Studien f. klass. Philologie Jahrg. 9, Wien
1S87, S. 5/— 54.J oh. Bohatta und Mich. Holzmann, Adreßbuch der Bibliotheken der österr.-ungar.
Monarchie, Wien igoo, S. 92. IO
Berth. Öernlk, Das Schrift- und Buchwesen im Stifte Klosterneuburg während des
i5. Jahrhunderts im Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg 5, Wien 1913, S.97 — 176.Herrn. Pfeiffer, Catalogus codicum manuscriptorum, quiin bibliotheca canoniae Claus-
troncoburgensls servantur, Viennae 1914.Außerdem vgl. Goldmann im Centralblatt f. Biblioth. 5 (18S8), S. 19f. 15
11. Verzeichnis des 12. Jahrhunderts.
Cod. 838 der Stiftsbibliothek Klosterneuburg (s. oben S. 83),enthaltend Defensor, Über scintillarum, besteht ans 96 Perg.-Bll.(24-5 X 16 cm), die im 14. Jahrh. auf der Versoseite der Blätter durch-numeriert und in gleicher Zeit mit zwei Vorsatzblättern versehen sind,a "f denen der Inhalt kapitehveisc verzeichnet ist. Die Hs. wurde 20'ni irj. Jahrh. in einen einfachen Halbfranzband gebunden. Aufdem ursprünglich ersten Blatte steht die alte Signatur E 3 subtus, aufdem ersten Vorsetzblatt jedoch E 8, Subtus 8 (die beiden Ziffern rot)u nd die Eintragung Can: Reg: Glaustroneoburg: Bibliothecae iureitiscriptus 9 Sept. 1656. Alte Provenienzvermerke finden sich an 25mehreren Stellen auf dem unteren Blattrand, der älteste f. 94*unten noch s. XIII Liber sanete Marie in Niuuenburch, Eintragungendcs 15. Jahrh. auf dem ersten Vorsetzblatt und f. 3j R , ferner aufdem zweiten Vorsetzblatt verso ganz oben mit roter Tinte. DerCodex ist von zwei Händen des ausgehenden 12. Jahrh. fortlaufend 3oau f blind vorgerissenen Linien geschrieben; die zweite Hand löstdie erste nach dem 4. Quatemio auf f. 33 R ab und geht von hierb is zum Schlüsse, f. 94", Z. 4. Die zweite Hand hebt sich von derersten durch das eigentümliche Zeichen für die Abkürzung der Silbe■rum ab. ■ 3 5
Der Katalog steht auf der Rectoseite des letzten Blattes voneiner Hand des ausgehenden 12. Jahrh. mit Formen einer älterenSchreibschule als die der beiden Schreiberhände des Codex; r zeigtnoch fallweise Verlängerung unter die Zeile. Das Verzeichnis schließta n die letzte Zeile des vorausgehenden Textes unmittelbar an. Der 4 <>Katalog ist, ohne sich an die vorgerissenen Linien zu halten, mitSorgfalt in Langzeilen geschrieben. Die Anfänge der Buchtitel sind