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1 (1915) Niederösterreich
Entstehung
Seite
18
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I 3 6. Heiligenkreuz.

Jul. Pet^holdt, Adreßbuch der Bibliotheken Deutschlands, Dresden iSj5, S. 200.

Job. Huemer, Zur Geschichte der klassischen Studien im Mittelalter in Zeitschrift fürdie österr. Gymnasien Jahrg. 32, Wien 1881, S. 4i5422.

Joh. Huemer, her Austriacum in Wiener Studien für klassische Philologie Bd. g,5 Wien 1S8-, S. 8g.

Benedikt Gsell, Verzeichniss der Handschriften in der Bibliothek des Stiftes Heiligen-kreuz in Xenia Bernardina pars II tom. I, Wen i8gi, S. rrS272; ferner derselbeebda, pars III, S. 111. 112 'Aeltestes Bücherverzeichnis aus dem XII. Jahrhundert 1 '.

El. Steinmeyer und Ed. Sievers, Die althochdeutschen Glossen Bd. 4, Berlin i8q8,10 5. 466 468.

Florian Watzf, Die Cistercienser von Heiligenkreuz in chronologischer Reihenfolgenach den Quellen dargestellt, Graz iSgS, passim.

Analecta Bollandiana 1-, Bruxellis iSgS. (De magno legendario Austriaco: p. 27Exemplar Sancrucense: Codd. it. 12. ig. 14.)x 5 Joh. Bohatta und Mich. Hol^mann, Adreßbuch der Bibliotheken der österr.-ungar.Monarchie, Wien igoo, S. 68.

Rud. Wölk an, Zur Geschichte der Bibliothek in Heiligenkreuz in Zeitschrift des österr.Vereines für Bibliothekswesen Jahrg. 1, Wien lqio, S. 122 is5.Außerdem vgl. A. Goldmann im Centralblatt für Bibliothekswesen 5 (1888),20 5. iG, und Xenia Bernardina pars III, S. 38ff.

6. Katalog zwischen 1134 und 1147.

Cod. Nr. 205 der Stiftsbibliothek zu Heiligenkreuz (vgl. obenS. 15) ist eine Perg.-Hs. des 12. Jahrh. von 8j Bll. (28 X i(S'-jcm).Die kantig zugeschnittenen Deckel gleichen mit den Blättern ab; einLederstreifen mit Metallhafte klappt in einen Stift in der Mitte des

25 Hinterdeckels ein. Der alte Einband ist im 18. Jahrh. mit weißemSchafleder neu bezogen und mit Blindstempeln geziert. Die alte Zu-gehörigkeit zum Stifte beweist die auf f. 2 R (umgekehrt) stehende Auf-schrift in Majuskeln saec. XII oder XIII Liber S. M. de S. Cruce.Auf der Rückseite des (jetzt) ersten, nicht mitgezählten Blattes steht

3o von einer Hand des 18. Jahrh. N 5 (die 5 in 1 verändert), auf derRückseite des (jetzt) zweiten Blattes Nr. 1, jvobei 5 radiert erscheint.Auch auf f. 2 R ist dieselbe Bezeichnung und wieder radiert. Voneiner Hand saec. XIV findet sich die Inhaltsangabe des Codex, aus-führlicher von einer Hand saec. XV darunter. Ferner ist ein auf einen

35 schmalen Papierstreifen mit Tinte statt mit Farbe aufgestempeltesBibliothekszeichen sichtbar; in den Ecken dieses Papiers oben dieZeichen I, 15, unten E (darunter B), 5. Der Rücken trägt oben einrotes Lederschildchcn mit der Inhaltsangabe, unten einen Papierzettelmit der modernen Signatur. Die Hs. enthält Gregorius, Homiliarum

40 in Ezechielem liber II.; auf den zwei letzten Blättern Ratio ieiuniorumquatuor temporum.

Das Verzeichnis steht auf zwei Blättern (im Abdruck hier alsf. I und f. II bezeichnet) zu Anfang des Codex, die in die alte Nume-