8 2. Göttweig.
Ant. Mayer, Geschichte der geistigen Cultur in Niederösterreich Bd. i, Wien 1878
(passim).Fl. Fer. Römer, Könyvtdri buvdrlataim Altenburgban es Göttweigban (Meine biblio-thekarischen Forschungen in Altenburg und Göttweig) in Magyar könyvszemle5 Budapest 18S1, S. ioj — r/6'.
/. Neuwirth, Datierte Bilderhandschriften in österr. Klöstern in Sitzungsberichte der
kais. Akad. der Wiss. Bd. 10g, Wien i885, S. 585. 6i5 — 624.Joh. Huemer, Iter Austriacum 1 in Wiener Studien g, Wien 1887, S. 54 — 60.Hugo Muzik, Die Göttweiger Handschriften ^u Classikern in Zeitschrift für die10 österr. Gymnasien Jahrg. 47, Wien i8g(J, S. ßg8 — 400. — Ein kurzer Auszug
im Centralblatt für Biblioth. iq (iSgO'J, S. 417.El. Steinmeyer und Ed. Sievers, Die althochdeutschen Glossen Bd. 4, Berlin i8g8,
S. 462f.Joh. Bohatta und Mich. Holzmann, Adressbuch der Bibliotheken der österr.-ungar.15 Monarchie, Wien igoo, S. 47.
Österr. Kunsttopographie, herausg. von der k. k. Zentral-Kommission für Kunst- und
histor. Denkmale Bd. 1, bearb. von Hans Tiet-e, Wien igoj. S. 4g6 — 5o6.Außerdem vgl. A. Goldmann im Centralblatt für Biblioth. Jahrg. 5 (1888), S. 14 f.
2. Katalog um 1114.
Die als Cod. 32 aufgestellte Handschrift des Stiftes Göttweig
20 (vgl. oben S. 4) ist im Katalog Werls unter Nr. 7 beschrieben.Sie ist in weißes, jetzt gelblich verfarbtes, rhombisch gcfeldertesSchafleder über Holzdeckeln gebunden, die mit dem Buch abgleichen(32-8 X 21-8 cm). In einen Eisenstift auf dem Vorderdeckel haktezum Verschluß ein jetzt fehlendes Metallstück ein. Dort klebt auch
2 5 ein Zettel mit alter Aufschrift saec. XV. Epistola ad Paulinum beatileronimi et quinque libri MoysL, darunter sehr verwischt und kaumsichtbar eine alte Signatur (wohl K 86), eine andere Bezeichnung :K steht f. i R und f. 22g R . Die Hs. besteht aus 22g Perg.-Bll. ent-hält den ersten Teil der Bibelübersetzung des Hieronymus, vom
Jo Pentateuch bis zum Buch Ruth, und endet mit den Worten Isaigenuit David (4, 17); sie ist noch im 11. Jahrh. begonnen wordenund von f. 6 V an schön in langen Zeilen mit wechselnder Schriftverschiedener Größe geschrieben; f. 6 R ist leer. Die Bll. 1 — 4 mitdem Brief des Hieronymus an Paulinus und dem Kapitelverzeichnis
35 zeigen eine gleichzeitige kleinere Hand; das als f. 5 bezeichnete Blattund ein dahinter ausgeschnittenes, nur am Falz nachweisbares bildeteneinst mit den voranstehenden Blättern einen Sextern.
Das Bücherverzeichnis wurde auf f. 5* von einer Hand desbeginnenden 12. Jahrh. in drei Langzeilen ohne Vorlinierung sehr
40 sorgfältig geschrieben, das letzte Wort beim Beschneiden ver-stümmelt. Der ursprüngliche Text dieser Seite muß schon vor Ein-